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Die Woche 255 – ChatGPT verkauft Policen und was Makler beschäftigt
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Moin aus Hamburg und herzlich Willkommen zu Folge 255 unseres Podcasts. Heute ist Freitag, der 13. Februar 2026.
Und diese Themen haben wir heute für Sie: • Im Schmolltalk geht es um künstliche Intelligenzen wie ChatGPT, die die Versicherungsbranche aufmischen wollen. • Mit Stephan Groll von der MSR Consulting Group sprechen wir über Makler und ihr Verhältnis zum Versicherer. • Und in den News der Woche legt die Versicherungsbranche die Zahlen für 2025 vor. Das ewige Widerrufsrecht erlischt. Das Institut für Vorsorge und Finanzplanung geht auf den weiteren Abstieg der Index-Policen ein. Und die Deutschen erwärmen sich weiter fürs E-Auto.
_Übrigens: Wenn Sie unseren Podcast schön und gut finden, dann zeigen Sie uns das gerne und bewerten Sie uns auf Ihrer Podcast-Plattform doch mit 5 Sternen. _ Aus der Redaktion (#Schmolltalk) Über ChatGPT soll es nun auch Versicherungsangebote geben. Wir sprechen darüber, wie wir das finden. https://www.pfefferminzia.de/vertrieb/wie-chatgpt-die-versicherungsbranche-aufmischen-soll/
Im Gespräch Mit Stephan Groll, MSR Consulting Group Stephan Groll arbeitet als Projektmanager bei der Unternehmensberatung MSR Consulting Group. Und im Rahmen dieser Arbeit ist er für die sogenannten Kubus-Studien verantwortlich. Die sind riesengroß und drehen sich darum, was Versicherungsmakler aktuell besonders beschäftigt. Also sprechen wir doch mal über Versicherer und ihr Verhältnis zu Maklern, moderne Technik und schwächelndes Firmengeschäft.
Die News der Woche Wirtschaftskrise hin oder her – die Versicherungswirtschaft hat davon im vergangenen Jahr offenbar nicht viel mitbekommen. Über alle Branchen hinweg verzeichnete sie 2025 Beitragseinnahmen von 254 Milliarden Euro. Das sind 6,6 Prozent mehr als im Vorjahr, berichtet der Branchenverband GDV. 2026 soll es weiter aufwärts gehen, aber leicht gebremst: Der Verband rechnet mit einem Zuwachs von 4,7 Prozent.
Nach mehreren schwierigen Jahren hat die Schaden- und Unfallversicherung 2025 spürbar zugelegt. Die Beitragseinnahmen stiegen um 7,7 Prozent auf 99,7 Milliarden Euro. Haupttreiber war die KFZ-Versicherung mit einem Beitragsplus von 13,4 Prozent, was an inflationsbedingten Nachholeffekten und weiter gestiegenen Reparaturkosten lag. Gut für viele Versicherer war es auch, dass Naturkatastrophen weitgehend ausblieben. Das alles führte dazu, dass die KFZ-Sparte erstmals seit mehreren Jahren wieder ein versicherungstechnisches Ergebnis über null erreichte. Für 2026 erwartet der GDV im Schaden- und Unfallbereich weiteres Wachstum von 5,2 Prozent.
Die PKV verzeichnete 2025 ein Beitragswachstum von 7,3 Prozent auf 54,4 Milliarden Euro. Gleichzeitig stiegen die Leistungsausgaben um 7,1 Prozent auf 42,1 Milliarden Euro – insbesondere wegen des medizinischen Fortschritts und der allgemein steigenden Kosten im Gesundheitswesen.
Die Beiträge in der Lebensversicherung legten im vergangenen Jahr um 5,1 Prozent auf 99,4 Milliarden Euro zu. Hauptgrund war ein kräftiges Plus bei den Einmalbeiträgen (plus 16,9 Prozent). Sinkende Inflation, steigende Reallöhne, stabile Langfristzinsen und der erhöhte Höchstrechnungszins machten sie als Sparprodukte wieder interessanter. Das Geschäft mit laufenden Beiträgen blieb dagegen nahezu stabil (plus 0,1 Prozent). Für 2026 geht der GDV von einem moderaten Plus von 1,1 Prozent aus.
Jingle Der Gesetzgeber hat das Verfahren für das „Gesetz der Änderung des Verbrauchervertrags- und des Versicherungsvertragsrechts (VVVR)“ abgeschlossen. Der Bundesrat stimmte am 30. Januar zu, und nun wurde das Gesetz verkündet. Damit steht fest: Das sogenannte ewige Widerrufsrecht für Lebensversicherungen ist Geschichte. Das meldet der AfW Bundesverband Finanzdienstleistung und zeigt sich zugleich sehr erfreut darüber. Schließlich gehörte es zu