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Helm-Eklat: Die Mär von den unpolitischen Spielen
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Der Ukrainer Wladislaw Heraskewytsch ist bei den Olympischen Spielen disqualifiziert worden. Der Skeleton-Athlet wollte einen Helm tragen, der an durch den russischen Angriff getötete Sportler erinnert. Das Internationalen Olympischen Komitee wertet das als unzulässige, politische Aussage.
SZ-Sportpolitik-Experte Johannes Aumüller sagt zur Haltung des IOC, wonach Sport unpolitisch zu sein habe: „Das IOC braucht das als Rechtfertigung, um eben immer alles so zu gestalten, wie es das gerade gerne machen möchte.“ Es sei der immer dehnbare und nutzbare Hebel, den das IOC habe, und den es nach Lust und Laune einsetzen könne. Für Aumüller entsteht vor allem dadurch ein Widerspruch, dass die eigentlich ausgeschlossenen russischen Sportler und Funktionäre bei den Spielen durchaus präsent seien.
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Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Lars Langenau, Justin Patchett, Ann-Marlen Hoolt Produktion: Laura Sagebiel
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Sportschau.
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