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Weniger Bürokratie, mehr EU-Binnenmarkt?

Weniger Bürokratie, mehr EU-Binnenmarkt?

Published 1 month ago
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Sind Bundeskanzler Friedrich Merz und die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni das neue europäische Powercouple? Die beiden Länder arbeiten zumindest eng zusammen, und vor dem EU-Treffen am Donnerstag zur Wettbewerbsfähigkeit legten diesmal nicht Deutschland und Frankreich, sondern Deutschland und Italien ein gemeinsames Papier vor. Darin fordern sie Bürokratieabbau, weniger EU-Regulierungen und die Förderung der Öffnung des europäischen Binnenmarktes. Warum das nötig ist und welches Potenzial Europa liegen lässt, solange der Binnenmarkt nicht reformiert ist, analysiert Ricarda Richter, Redakteurin im Wirtschaftsressort der ZEIT. Ihre Recherche, die gemeinsam mit Jonas Schulze Pals entstanden ist, finden Sie hier

In Bangladesch finden erstmals seit mehr als 17 Jahren wieder freie Parlamentswahlen statt. Vorausgegangen war 2024 eine von Studierenden angeführte Protestbewegung, die die langjährige Premierministerin Sheikh Hasina zum Rücktritt zwang. Seither führt eine Übergangsregierung den Staat. An ihrer Spitze steht Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus, der Reformen einleiten und freie Wahlen vorbereiten sollte. Von der Aufbruchsstimmung der Proteste ist im Wahlkampf nur noch begrenzt etwas zu spüren. Zwar tritt mit der National Citizen Party (NCP) eine Partei an, die aus dem Protestumfeld hervorgegangen ist. Sie hat sich jedoch einer Koalition unter Führung der islamistischen Jamaat-e-Islami angeschlossen. Dieser Schritt war intern umstritten und führte zu Austritten. Als aussichtsreichste Kraft gilt die Bangladesh Nationalist Party (BNP). Beobachter gehen davon aus, dass sie gute Chancen auf eine Mehrheit hat. Damit würde eine etablierte Oppositionspartei die Regierung übernehmen. Welche Herausforderungen auf die neue Regierung zukommen, ordnet ZEIT-Autorin Natalie Mayroth ein. 

 

Und sonst so? Mehr Kino für alle

 

Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

Redaktion: Constanze Kainz

Mitarbeit: Sophia BoddenbergCeline Yasemin Rolle

Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

 

Weitere Links zur Folge: 

Deutschland und Italien: Merz und Meloni vereinbaren engere Zusammenarbeit bei der Verteidigung

Italienische Regierung: Sie hat verstanden, was die Italiener wollen

Emmanuel Macron: Wir sollten diesem Mann zuhören

Freihandel: Bundesregierung hält am Mercosur-Abkommen fest

Mercosur-Abkommen: Warum Frankreich das Mercosur-Abkommen blockiert

Giorgia Meloni:

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