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Gewalt hinter verschlossenen Türen

Gewalt hinter verschlossenen Türen

Episode 2135 Published 3 weeks ago
Description

Zum ersten Mal seit mehr als zwanzig Jahren versucht eine Studie, das wahre Ausmaß von Partnerschaftsgewalt in Deutschland zu erfassen. Denn häufig wird Gewalt in Partnerschaften nicht angezeigt. Das führt dazu, dass die Fälle, die in der polizeilichen Kriminalstatistik aufgeführt sind, ein unvollständiges Bild zeigen. Das Ergebnis der Dunkelfeldstudie, die das Bundeskriminalamt, das Bundesfamilienministerium und das Bundesinnenministerium in Auftrag gegeben haben, ist erschreckend: Weniger als fünf Prozent aller Fälle werden angezeigt. Also nur eine von 20 Taten. Jede sechste Person erlebt in ihrem Leben Gewalt in Partnerschaften. Vor allem Frauen sind betroffen. Aber auch 14 Prozent der Männer.

Über das Dunkelfeld bei Partnerschaftsgewalt spricht in dieser Podcastfolge Katharina Riehl, die Leiterin des SZ-Politikressorts. Sie erklärt, inwiefern die Studienergebnisse der Politik helfen können. Und was getan werden muss, um Betroffenen zu helfen.

Weitere Nachrichten: Rücktrittsforderungen für Keir Starmer; Diskussion um Social Media-Verbot.

Zum Weiterlesen: Lesen Sie hier, warum finanzielle Unabhängigkeit gegen häusliche Gewalt helfen kann. Hier erfahren Sie etwas über eine App, die Betroffenen helfen soll, Vorfälle von Partnerschaftsgewalt zu dokumentieren. Hier finden Sie eine Reportage aus einem Frauenhaus. Das Interview mit dem französischen Präsidenten Macron finden Sie hier.

Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Justin Patchett, Ann-Kathrin Schneider, Johannes Korsche Produktion: Jakob Arnu

Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Phoenix.

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