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Licht und Freude im Königreich Gottes
Wärme, Licht, Freundlichkeit, große Freude … – kennen Sie dieses Gefühl der Freude, des Glücklichseins? Vielleicht erinnern Sie sich noch an die erste Zeit der Verliebtheit – alles ist schön, hell, Sonnenschein, rosa Wölkchen, blauer Himmel. Niemand und nichts können diesen Gefühlsstand trüben. Oder – Freude über den Familienzuwachs. Vielleicht auch die unbeschwerte Zeit des Urlaubs mit lieben Menschen, Sonne, Strand und Meer. Wunderbar sonnendurchflutete Sommertage.
Es gibt sicher zahlreiche schöne Erinnerungen an „gefühlte" vollkommene Freude und Glückseligkeit im Leben. Herrliche Erinnerungen an meine Reisen tragen mich zum Beispiel durch die trüben Tage des langen Winters. Sie tragen mich auch in schweren Zeiten des Lebens und lassen mich auf bessere Momente hoffen.
Wie wäre es, wenn diese Momente der Glückseligkeit und Freude, auf die ich hoffe, endlich anhaltend wären? Wenn Kälte, Ungerechtigkeit, Zerstörung, Leid und die Dunkelheit, strahlendem Licht, Wärme, Liebe und gegenseitigem Verständnis weichen?
Gottes Reich – Hoffnung in dunklen Zeiten
Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, wie es sein wird, wenn Gott die Herrschaft über das Erdreich übernimmt? Wenn Sie und ich endlich, unendlich in Gottes Reich leben? Wir erleben, dass Gottes Reich so ist, wie es uns die Propheten und Jesus Christus vorausgesagt haben?
Für mich ist das eine wunderbare Vorstellung.
Ja, da ist ein Sehnen tief in mir nach Frieden, nach Freude, nach Liebe und Licht. Besonders in diesen Zeiten in einer Welt von Kriegen, Ungerechtigkeiten und Schmerz – als hätte das Böse die Oberhand bekommen. Dunkelheit, in dieser eher trüben Jahreszeit, schleicht sich bei mir ein, wenn ich die täglichen Nachrichten höre oder sehe. Doch ich weiß, dass ich der Dunkelheit und dem Bösen keinen Platz in meinem Leben geben will und muss.
„Dunkelheit kann Dunkelheit nicht vertreiben – nur das Licht kann das. Hass kann Hass nicht vertreiben – nur die Liebe kann das." Diese Aussage drückt die Kraft des Lichts und der Liebe aus. Der Satz stammt von Martin Luther King. Er ertrug ständig rassistische Anfeindungen, Diskriminierung und Ungerechtigkeiten. Trotzdem war er ein Mann des Glaubens. Seinen Traum, seine unerschütterliche Hoffnung auf Gerechtigkeit, respektvolles Miteinander der Menschen und eine bessere Welt, tat er der ganzen Welt laut in seinen Reden kund.
Hoffnung und eine Aussicht auf eine bessere Welt unter Gottes Herrschaft hat auch der Beter des 97. Psalms. Wir wissen nichts über seine Herkunft, noch seine Beweggründe für dieses wunderbare, bildreiche Gebet. Schon beim Lesen vermittelt dies Gebet mir den tiefen Glauben, die Hoffnung und Zuversicht des Autors. Er macht Hoffnung auf eine bessere Welt, unendliche Freude, dass einmal alles gut wird, wenn Gott, unser Vater, König über das Erdreich ist. Er gibt uns damit einen kleinen Vorgeschmack auf die Ewigkeit in Gottes Reich.
Psalm 97 – Gottes Macht und Gerechtigkeit
Das Gebet ist stark, mächtig und erhaben. Die ersten Verse: „Wolken und Dunkel sind um ihn her, Gerechtigkeit und Recht sind seines Thrones Stütze. 3 Feuer geht vor ihm her und verzehrt ringsum seine Feinde. 4 Seine Blitze erleuchten den Erdkreis …" haben etwas Bedrohliches. Es ist wie das Aufkommen eines starken Unwetters. Als Kind hat man mir erzählt, dass Blitz und Donner Gottes Zorn über das Böse in der Welt sei. Das glaube ich so nicht mehr. Dennoch – Gewitter sind bedrohlich und manchmal vernichtend. Sie haben aber auch etwas Reinigendes. Die Luft ist danach wieder hell und klar.
Gott hat alles in seiner Hand. Er lässt Berge vor sich zerschmelzen wie Wachs. Das zeigt, wie gewaltig dieser Herrscher ist. Doch er ist zugleich gut und gerecht.
Psalm 97 versichert uns, dass Gottes Ger