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Warum klingt Musik in Moll traurig?

Warum klingt Musik in Moll traurig?

Published 6 months, 4 weeks ago
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Dur und Moll: Man braucht keine musikalische Ausbildung, um zu erkennen: Da wirken die Töne gleich ganz anders! Aber warum eigentlich?

Wie geht es Ihnen heute? Dur oder Moll? Die wörtliche Übersetzung dieser beiden musikalischen Geschlechter soll Sie hier nicht verwirren: Zwar heißt Dur im lateinischen Wortstamm „hart“ (und moll „weich“), aber wir alle wissen, welche Stimmung dabei musikalisch mitschwingt: Dur klingt freudig und erhaben, Moll hingegen melancholisch, ernster, leidvoll. Meistens zumindest.

Aber warum eigentlich? Wilhelm Sinkovicz und Katrin Nussmayr analysieren, was hinter diesen Stimmungen steckt und wie kleinste Details eine Melodie verändern können. Warum drückt es die Stimmung, wenn man einen bestimmten Ton drückt? Was erzählt die Häufigkeit von Dur und Moll über eine Gesellschaft, einen Komponisten und seine Zeit? Dabei gibt es natürlich einiges zu hören, von Klassik bis Pop – auch Gegenbeispiele, die zeigen, dass es fröhliche Tänze in Moll und sogar einen Trauermarsch in Dur geben kann. Eine Spritztour durch die Welt der musikalischen Emotionen, vorbei an verbotenen Akkorden, überraschenden Effekten und „Terzen, die schmerzen“.

Über den Podcast In „Klassik für Taktlose“ ergründen "Die Presse"-Feuilleton-Redakteurin Katrin Nussmayr und Klassikkritiker Wilhelm Sinkovicz gemeinsam die Welt der klassischen Musik: Braucht jedes Orchester einen Dirigenten? Warum verstört Richard Wagner so? Was war an Mozart eigentlich so toll? Wie viel Klassik steckt in „Bohemian Rhapsody“ oder Taylor Swift? Für musikalische Einsteiger und Klassik-Freunde, die’s ein wenig genauer wissen wollen.

Produktion: Wilhelm Sinkovicz / www.sinkothek.at Audio-Finish: Georg Gfrerer / www.audio-funnel.com.

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