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Back to EpisodesSein Eigentum, unsere Verantwortung
Description
Gott, der Herr, sagt:
„Ich habe die Erde gemacht und Menschen und Tiere, die auf Erden sind, durch meine große Kraft und meinen ausgereckten Arm und gebe sie, wem ich will.“
So heißt das Losungswort der Herrnhuter Brüdergemeine für diesen Tag. Es steht im Buch des Propheten Jeremia, Kapitel 27, Vers 5.
Wenn das stimmt, das die Erde mit ihren Menschen und Tieren nicht zufällig entstanden ist, sondern von Gott, dem Schöpfer, erdacht und gewollt und erschaffen wurde; wenn das stimmt, dass Gott allein zu sagen hat, was wem gehört und wer sich wem unterzuordnen hat, dann läuft gerade ziemlich viel verkehrt auf dieser Erde.
Dann ist es Unrecht, wenn wir Menschen die Erde an uns reißen und die Luft verpesten und die Meere verseuchen und die Natur ausbeuten.
Dann ist es Unrecht, wenn viele in Armut leben, weil wenige ihren Reichtum nicht teilen wollen.
Dann ist es Unrecht, wenn vielen Menschen der Zugang zu sauberem Trinkwasser und zu ausreichend Nahrung verwehrt wird.
Dann ist es Unrecht, wenn ein Volk ein anderes überfällt, um ihm die Freiheit und die Eigenständigkeit und die Bodenschätze zu rauben.
Dann ist es auch Unrecht, wenn Menschen auf ihrer Suche nach Orientierung sich selbst überlassen bleiben, anstatt das Angebot zu bekommen, Hilfe bei ihrem Schöpfer zu finden.
Dann ist es Unrecht, wenn Kinder ein Armutsrisiko darstellen und Eltern gezwungen sind, die Betreuung und Erziehung ihrer Kinder anderen zu überlassen.
Dann ist es Unrecht, wenn wir meinen, wir könnten tun und lassen, was wir wollen, anstatt zu tun, was Gott will, und zu lassen, was Er nicht will!
Gott, der Herr, sagt:
„Ich habe die Erde gemacht und Menschen und Tiere, die auf Erden sind, durch meine große Kraft und meinen ausgereckten Arm und gebe sie, wem ich will.“
Ich glaube, dass das stimmt. Gott hat die Erde gemacht, und er hat sie uns Menschen zur Verwaltung anvertraut, nicht zum Besitz. Von Verwaltern wird irgendwann Rechenschaft verlangt.
Darum habe ich Hoffnung: Hoffnung, dass Unrecht nicht ungesühnt bleiben wird. Aber auch Hoffnung, dass durch Gottes „große Kraft“ und durch seinen „ausgereckten Arm“ Recht wiederhergestellt wird. Jetzt schon hier und dort