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Back to EpisodesDie Woche #65 – Der Pfefferminzia Podcast für Versicherungshelden
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Im Gespräch Mit Unternehmensberater Peter Schmidt Umfangreiche Neuorientierungen für Makler, die schon länger im Geschäft sind, und Hinweise für einen nachhaltigen Aufbau der eigenen Geschäftsstrategie für Jungmakler – das liefert das neue Buch von Unternehmensberater Peter Schmidt von Consulting & Coaching Berlin, das im November erscheint. Mit dem Titel „Neuer Kurs für Maklerunternehmen“ ist das 100 Seiten starke Buch untergliedert in neun Schwerpunktthemen. Dabei geht es um wichtige Fragen wie welche Unternehmensform die richtige ist, welche Technik und IT man sich zulegen sollte, und so weiter. Im nun folgenden Interview plauderten wir mit Peter Schmidt über sein neues Werk und gingen schon mal auf ein paar Inhalte ein. https://www.cc-mit-ps.de/aktuelles/
Die News der Woche Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hat sich immer gegen eine Pflichtversicherung gegen Hochwasserschäden gestellt – und nun – unter dem Eindruck der Flutkatastrophe von Juni – seine eigenen Ideen präsentiert, wie Wohngebäude in Zukunft besser gegen Wetterextreme abgesichert werden können.
Künftig soll es nach dem Willen der Versicherungswirtschaft nur noch Wohngebäudeversicherungen geben, die auch sogenannte Elementargefahren wie Hochwasser und Starkregen abdecken – sowohl im Rahmen des Neugeschäfts als auch bei bestehenden Verträgen. Denn bislang seien mit nicht einmal 50 Prozent aller Gebäude, viel zu wenige Menschen gezielt gegen Elementargefahren versichert. Das geht aus einem Positionspapier hervor, das der GDV am vergangenen Freitag veröffentlicht hatte. Darin fordert die Versicherungswirtschaft außerdem „ein nachhaltiges Umsteuern der öffentlichen Hand, etwa durch klare Bauverbote in hochwassergefährdeten Gebieten“.
Die Vorschläge hätten vor allem für den Versicherungsschutz der laut GDV rund 17 Millionen privaten Hauseigentümer weit reichende Folgen. Denn: Die Prämienhöhe soll sich sowohl beim Neuabschluss als auch bei der Umstellung bestehender Verträge, „wie bisher nach der konkreten Gefährdung des Gebäudes durch Naturgefahren richten“, wie es im Papier heißt. Kurzum: Wer in unwetterträchtigen Gebieten wohnt, muss mehr zahlen als Eigenheimbesitzer in ruhigeren Zonen.
Für Härtefälle solle es individuelle Lösungen geben, so das Ziel, „zum Beispiel mit Hilfe höherer Selbstbeteiligungen“. Man werde mit der neuen Bundesregierung „alle Optionen prüfen und Wege diskutieren, wie in anderen Härtefällen sozialverträgliche Konditionen für private Hauseigentümer hergestellt werden können“, erklärte GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen. Zugleich betont der GDV, dass eine gesetzliche Regelung notwendig sei, um die Veränderungen im Neugeschäft und im Bestand überhaupt durchsetzen zu können.
Und ganz wichtig: Versicherungskunden, die partout keinen Elementarschutz wollen, müssen den Baustein auch künftig nicht abschließen – allerdings müssten sie dafür nach Willen der Versicherer selbst aktiv werden und sich für eine entsprechende „Opt-Out-Regelung“ entscheiden. Das Opt-Out solle demnach wie eine „schriftliche Haftungsfreistellung für Kommunen, Länder und den Bund sowie Versicherer und Vermittler“ wirken. Stichwort Vermittler: Wie kommt das Positionspapier der Versicherer eigentlich in der Vermittlerschaft an?
Nun, beim AfW – Bundesverband Finanzdienstleistung in Berlin, den Pfefferminzia am Montag um eine Stellungnahme bat, stoßen die Pläne auf Zustimmung: „Das ist mit den Erfahrungen der letzten Monate und Jahre – und mit realistischem Blick in die Zukunft – ein richtiges und nachvollziehbares Konzept des GDV“, lobt Norman Wirth, geschäftsführender Vorstand des AfW, das GDV-Papier, für das der Vermittlerverband im Vorfeld nicht zu Rate gezogen wurde. Mit der „Opt-Out-Regelung“ sei auch gewährleistet, so Wirth, dass jeder Eigenheimbesitzer sich im Antragsproz