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Top 7 Gartengeräte

Top 7 Gartengeräte

Episode 121 Published 1 month, 3 weeks ago
Description
Welche Geräte brauchst du wirklich im Garten

Top-7 Gartengeräte, die wirklich jeder braucht

Infos zu Neudorff findet ihr auf www.neudorff.de.

Oder schreibt Sabine direkt unter s.klingelhoefer@neudorff.de

Kennst du das auch? Du willst im Garten loslegen und stehst erst mal vor einem Wust aus rostigen Geräten, von denen du die Hälfte gar nicht brauchst.

  • Absolut. Und die andere Hälfte ist entweder kaputt oder irgendwo vergraben.
  • Zum Glück ist der Januar der perfekte Zeitpunkt zum Ausmisten.
  • Man braucht gar kein riesiges Arsenal. Sieben gute Geräte reichen schon.
  • Und dabei ist es fast egal, ob du Gemüse anbaust, ein paar Obstbäume hast oder auf dem Balkon gärtnerst. Die Grundausstattung bleibt erstaunlich ähnlich.

1. Grabegabel – die Nummer 1

  • Kann Boden lockern und bewegen, ohne ihn umzudrehen.
  • Eignet sich super zum Pflanzen ausgraben, zum Umsetzen von Kompost, oder wenn man beim Boden lockern Wurzeln und Bodenleben schonen will.
  • Eignet sich sogar zum Aufreißen von verdichtetem Unterboden, weil jede Spitze an ihrem Ende konzentrierten Druck ausübt und damit die Kraft besser überträgt als ein Spaten.
  • Kauf/Ausstattungs-Tipp: Achte auf stabile Zinken und gute Verarbeitung. Ideal ist eine geschmiedete Gabel mit kräftigen Stahlzinken. Bestenfalls verschraubter Stiel mit Tüllenbefestigung. Hochwertige englische Grabegabeln werden aus Kohlenstoff-Mangan-Stahl hergestellt (kann wieder in Form gebogen werden, ohne an Kraft einzubüßen).

Fun Fact: Gibt’s im Prinzip schon seit dem Mittelalter

  • Vorläufer waren handgeschnitzt aus Holz, als Mist- oder Heugabel genutzt.
  • Meistens mit drei Zinken.
  • Hast du vielleicht schon mal in einem Historienfilm gesehen, wenn die Bauern mit improvisierten Waffen gegen die Obrigkeit antreten.
  • Erst mit dem Schmiedehandwerk entstanden stabile Metallgabeln, die auch den Boden bearbeiten konnten.
  • Im 19. Jahrhundert setzte sich die Idee durch, dass man Erde nicht umgraben muss, sondern auch lockern kann.
  • In England begann man im Gemüsegarten gezielt Gabeln einzusetzen, um das Bodenleben zu schonen.
  • Diese „Forks“ wurden dort schnell Standard.
  • Mit der Rückbesinnung auf bodenschonendes Gärtnern erlebt sie ein Comeback.

2. Rollhacke, Kultivator, Sternfräse, Bodenkrümler

  • Wird nach der Bodenlockerung mit der Grabegabel benutzt, um den Boden feinkrümelig zu kriegen.
  • Rotierende Sterne zerbröseln Erdbrocken und brechen verkrusteten Boden super auf.
  • Dabei werden auch kleine Unkrautpflanzen ausgerissen.
  • Wenn das wichtig ist, gibt’s auch Modelle mit Jätebügel.

3. Spaten – Spezialist fürs Grobe

  • Für schwere Arbeiten: große Pflanzlöcher, Gräben ziehen, Erde bewegen oder Boden „umschichten“.
  • Kauf/Ausstattungs-Tipp: Spatenblatt an Körpergröße und geplante Nutzung anpassen.
  • Für schwere Lehmböden gibt es spitze Spatenblätter, für sandige oder lockere Böden reichen flache.
  • Ein zu kleines Blatt heißt mehr Arbeit, ein zu großes kann unhandlich sein.
  • Länge des Geräts: bis zur untersten Rippe.
  • Stabiler Stiel (Eschenholz) und gute Verarbeitung sind wichtig.
  • Viele Spaten haben Trittflächen an der Oberkante des Blatts. Das erleichtert das Einstechen.
  • Anfängerfalle: Spaten als „AllzweckWerkzeug“ benutzen: z. B. fürs Jäten oder Lockern.

4. Unkrautstecher – punktgenau gegen tiefwurzelndes Unkraut

  • Entfernt Unkraut mit langem Pfahlwurzelwerk (z. B. Löwenzahn, Ampfer) gezielt mit Wurzel; so wächst es meist nicht
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