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Greift die EU jetzt zur "Handels-Bazooka"?
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Die Zollandrohungen von US-Präsident Donald Trump verschärfen den Konflikt zwischen US-Regierung und Europäischer Union. Als Reaktion auf den europäischen Widerstand gegen Trumps Pläne zur Übernahme Grönlands kündigte der US-Präsident zusätzliche Strafzölle auf europäische Waren an. Ab dem 1. Februar sollen Einfuhren aus Deutschland und weiteren EU-Ländern mit zehn Prozent belegt werden, ab Juni stellte Trump sogar Zölle von 25 Prozent in Aussicht. Die Spitzen der EU beraten nun über mögliche Gegenmaßnahmen. Dabei rückt auch das sogenannte Instrument zur Bekämpfung von Zwangsmaßnahmen, die "Bazooka des Handels", erneut in den Fokus. Zacharias Zacharakis, Wirtschaftsredakteur der ZEIT, erklärt im Podcast, wie sinnvoll dessen Einsatz ist und was zehn Prozent Zusatzzoll für Deutschland bedeuten würden.
Außerdem im Update:
Die Bundesregierung will den Kauf von Elektroautos erneut ankurbeln und stellt dafür insgesamt drei Milliarden Euro bereit. Rund 800.000 Fahrzeuge sollen damit gefördert werden.
Beim Zusammenstoß zweier Hochgeschwindigkeitszüge im Süden Spaniens sind mindestens 39 Menschen ums Leben gekommen. Das Unglück ereignete sich am Sonntagabend nahe der Gemeinde Adamuz in der Provinz Córdoba, nachdem einer der Züge entgleist war. Die Ursache des Unfalls ist bisher unklar. Was bisher dazu bekannt ist, ordnet Antonia Schaefer ein. Sie berichtet für die ZEIT aus Spanien.
Und sonst so? Hans Zimmer zaubert die Musik zur neuen "Harry Potter"-Serie
Skript und Redaktion: Constanze Kainz
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Simone Gaul
Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Streit um Grönland: Trump kündigt Zusatzzölle gegen Deutschland und weitere EU-Länder an
Zollstreit mit den USA: EU plant offenbar Gegenzölle in Höhe von 93 Milliarden Euro
Spanien: Zahl der Toten nach Zugunglück steigt auf mindestens 39
Elektromobilität: Bund fördert E-Autos mit bis zu 6.000 Euro
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