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#255 GddZ - Scham. Im Gespräch mit Dr. Stefan Marks

#255 GddZ - Scham. Im Gespräch mit Dr. Stefan Marks

Episode 256 Published 12 hours ago
Description
Ein soziales Ereignis als anonymes Gefühl

In dieser Episode von „Gut durch die Zeit“ spricht Gastgeber Sascha Weigel mit Dr. Stephan Marks über das häufig übersehene Gefühl der Scham und seine Bedeutung für Konfliktlösung und Mediation. Sie beleuchten, wie Scham in zwischenmenschlichen Konflikten unter der Oberfläche wirkt und Verhalten sowie Interaktionen beeinflusst, ohne ausdrücklich benannt zu werden.

Dr. Marks schildert seinen Weg zum Verständnis von Scham, der aus seiner Forschung zu den sozialen Dynamiken der NS-Zeit hervorging, und erläutert, wie diese Erkenntnisse seinen Ansatz für die Supervision geprägt haben. Das Gespräch unterstreicht die Bedeutung, Scham in Konfliktsituationen und in der Mediation wahrzunehmen und zu thematisieren, da sie den Mediationsprozess und die Bereitschaft der Beteiligten zu konstruktivem Handeln maßgeblich beeinflussen kann.

Inhalt Kapitel:

00:00 Einführung in das Thema Scham

03:02 Die Entstehung von Scham im Kontext der Mediation

05:58 Scham als Schlüssel zum Verständnis von Konflikten

08:50 Die verschiedenen Arten von Scham

11:53 Scham und ihre Auswirkungen auf die Konfliktbearbeitung

14:37 Die Rolle des Mediators im Umgang mit Scham

17:51 Scham als Lernchance

20:24 Die Gefahren der Beschämung

23:37 Scham in rechtlichen Kontexten

26:36 Schlussfolgerungen und Ausblick

28:00 Die Rolle der Scham in der Mediation

32:13 Umgang mit Scham in Konfliktsituationen

35:28 Entschuldigung und Scham – ein komplexes Verhältnis

39:49 Scham als Antrieb zur Veränderung

42:52 Traumatische Scham und ihre Auswirkungen

Zusammenfassung

In dieser Episode von „Gut durch die Zeit“ spricht Gastgeber Sascha Weigel mit Dr. Stephan Marks über das häufig übersehene Gefühl der Scham und seine Bedeutung für Konfliktlösung und Mediation. Sie beleuchten, wie Scham in zwischenmenschlichen Konflikten unter der Oberfläche wirkt und Verhalten sowie Interaktionen beeinflusst, ohne ausdrücklich benannt zu werden.

Dr. Marks schildert seinen Weg zum Verständnis von Scham, der aus seiner Forschung zu den sozialen Dynamiken der NS-Zeit hervorging, und erläutert, wie diese Erkenntnisse seinen Ansatz für die Supervision geprägt haben. Das Gespräch unterstreicht die Bedeutung, Scham in Konfliktsituationen und in der Mediation wahrzunehmen und zu thematisieren, da sie den Mediationsprozess und die Bereitschaft der Beteiligten zu konstruktivem Handeln maßgeblich beeinflussen kann.

Takeaways

  • Scham wirkt in Konflikten oft unter der Oberfläche.
  • Das Erkennen und zuweilen auch das Benennen von Scham kann zu einer wirksameren Mediation führen.
  • Scham kann ein starker Motor für Lernen und Veränderung sein.
  • Das Verständnis unterschiedlicher Formen von Scham ist für die Konfliktlösung entscheidend.
  • Mediator*innen müssen sich ihrer eigenen Schamgefühle bewusst sein, um anderen helfen zu können.
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