Episode Details
Back to Episodes
Die Woche 251 – Helvetia-Baloise-Fusion und Cybermarkt
Description
Moin aus Hamburg und herzlich Willkommen zu Folge 251 unseres Podcasts. Wir melden uns zurück aus der Wiinterpause und wünschen Ihnen ein schönes neues, gesundes und glückliches Jahr! Heute ist Freitag, der 16. Januar 2026.
Und diese Themen haben wir heute für Sie: • Im Schmolltalk widmen wir uns der neuen Pfefferminzia-Website. Und die Bafin hat Benimmregeln für Finfluencer erstellt. • Mit Jürg Schiltknecht, Vorstandsvorsitzender der Helvetia Baloise Deutschland, sprechen wir über den aktuellen Stand der Fusion der beiden Versicherer – und über weitere Pläne. • In den News der Woche offenbart eine Umfrage, welche Vorsätze sich die Deutschen in Bezug auf ihre Finanzen vorgenommen haben. Die Deutschen verlieren ihre Angst vor Aktien. Ein Urteil befasst sich damit, ob eine VSH auch nach 20 Jahren noch für Beratungsfehler aufkommen muss. Und Wohnungen in Deutschland werden kleiner. • Und mit Tim Bethge, Geschäftsführer von Hiscox Deutschland, sprechen wir im Kurzinterview über KI, Cybergefahren und Co.
Aus der Redaktion (#Schmolltalk) Wir haben unsere Website neu gestaltet. Und es geht um Benimmregeln für Finfluencer. https://www.pfefferminzia.de/
Im Gespräch Mit Jürg Schiltknecht, Helvetia Baloise Deutschland Die Fusion von Baloise und Helvetia ist formal durch, am 5. Dezember meldeten die Häuser Vollzug. Was passiert jetzt noch, bleiben beide Marken erhalten, wie geht es mit dem Vertrieb weiter und welche Ziele hat sich die Helvetia Baloise Deutschland vorgenommen? Das fragte ich den Vorstandsvorsitzenden Jürg Schiltknecht, der mich zur Baloise nach Bad Homburg eingeladen hatte.
Die News der Woche Neues Jahr, neues Glück … und ein paar gute Vorsätze? Ja, sicher! Canada Life hörte sich in der Bevölkerung um, was sich die Deutschen in Bezug aufs Geld für das Jahr 2026 vorgenommen haben.
Demnach legt die Sparfreudigkeit der Bürger zum neuen Jahr offenbar zu. 41 Prozent möchten 2026 mehr Geld sparen – erst einmal ganz unabhängig vom Zweck. Das Sparen landet mit großem Abstand ganz vorn. Des Weiteren wollen die Befragten: gezielt auf bestimmte Dinge hin sparen (22 Prozent), sich gegen Notfälle absichern (22 Prozent), ihr Finanzwissen ausbauen (20 Prozent) und mehr Geld an den Finanzmärkten anlegen (19 Prozent).
Bemerkenswert ist der Spardrang der Jüngeren. So wollen 74 Prozent der Befragten in den Dreißigern im neuen Jahr mehr sparen. Deutlich mehr als der Durchschnitt. Ebenfalls äußerst motiviert wirken sie in Bezug auf die Altersvorsorge. Wollen insgesamt nur 16 Prozent der Befragten diese aufstocken, sind es bei den 30- bis 39-Jährigen beträchtliche 30 Prozent.
Jingle Aktien gewinnen in Deutschland weiter an Popularität. Oder anders herum: Sie verlieren an Schrecken. Das Deutsche Aktieninstitut verzeichnet, dass im vergangenen Jahr 2 Millionen Menschen neu in Aktien oder Aktienfonds (inklusive ETFs) eingestiegen sind. Damit besaßen 14,1 Millionen Menschen direkte oder indirekte Aktienanlagen.
Vor allem Fonds erweisen sich als beliebt. Denn 9,2 Millionen Menschen stecken ihr Geld ausschließlich in solche indirekten Aktienvehikel. Lediglich 2 Millionen bevorzugen ausschließlich einzelne Aktien.
Ebenfalls bemerkenswert sind die Investmentsparpläne. Inzwischen zahlen 5,3 Millionen Menschen regelmäßig in Aktien oder Aktienfonds ein. 52 Prozent davon nutzen ETF-Sparpläne. Weitere 26 Prozent sparen in aktiv gemanagte Aktienfonds, und der Rest in Einzelaktien.
Jingle Ein Makler berät seine Kundin falsch, knapp 20 Jahre später kommt es zum Schaden. Muss die Vermögensschadenhaftpflichtversicherung (VSH) des Maklers trotzdem leisten? Damit hat sich jetzt das Oberlandesgericht München befasst.
In dem Fall hatte ein Versicherungsmakler im Jahr 2002 eine Kundin fehlerhaft beim Abschluss einer Gebäudeversicherung beraten. Unter anderem fehlte eine gleitende Neuwert