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Hochrangiger Besuch

Published 7 months ago
Description
Der Bibeltext Johannes 1,19-28 – ausgelegt von Bastian Wellhöfer.

Der königliche Besuch

Immer dann, wenn es irgendwie hochrangigen Regierungsbesuch gibt, ein Präsident oder König eines anderen Landes eine Stadt besucht, setzt sich eine ganze Stadt in Bewegung! Es wird ein riesiger Aufwand betrieben, um alles so gut es geht für diesen Besuch vorzubereiten. Überall sind Flaggen zu sehen, die im Wind wehen. Polizei-Kolonnen, die sich auf den Weg zum Flughafen machen, um denjenigen gebührend zu empfangen. Reporter stehen an jeder Ecke, um über das ganze Spektakel zu berichten … Und das alles, um eine einzige Person gebührend zu empfangen! Und am Ende, wenn alles gut gelaufen ist und geklappt hat, weiß man – der Aufwand hat sich gelohnt!
 

Johannes der Täufer – Der Wegbereiter

Und genauso gab es vor ca. 2.000 Jahren eine Person, die nicht eine Stadt, sondern die Herzen von zahlreichen Menschen vorbereiten wollte, um den König der Könige überhaupt zu empfangen! Und diese Person, die die Herzen vorbereiten wollte, war – Johannes der Täufer: Ein total komischer Typ, der in der Wüste lebte, Heuschrecken gegessen hat … und ein Prophet war, das heißt: der im Auftrag Gottes gesprochen hat. Und irgendwie hat man gemerkt, dass Gott in besonderer Art und Weise in seinem Leben war … Denn es dauerte nicht lange, bis Menschen von überall her – aus der ganzen damaligen Welt – in die Wüste gepilgert sind, um ihn zu hören. Stellen Sie sich das mal vor?!

Jeder hat sich gefragt … „Wer ist dieser Kerl nur?!", „Wer bist du?" Und das Spannende – er erzählt erstmal, wer er nicht ist!

„Und er bekannte und leugnete nicht, und er bekannte: Ich bin nicht der Christus. Und sie fragten ihn: Was dann? Bist du Elia? Er sprach: Ich bin's nicht. Bist du der Prophet?" Und er antwortete: Nein. Da sprachen sie zu ihm: Wer bist du dann?

Vers 23: (Seine Antwort) Er sprach: »Ich bin eine Stimme eines Predigers in der Wüste: Ebnet den Weg des Herrn!«

Sein Auftrag also: Einen Weg zu ebnen – Hindernisse aus dem Weg zu räumen, für den Herrn – für Gott selbst! Einen Besuch von höherer Stelle gibt es nicht! Gott selbst kommt vom Himmel auf die Erde! Und deswegen war es so entscheidend, dass die Leute damals genau darauf vorbereitet waren.
 

Die Einladung an Sie

Und heute kommt diese Stimme eines Predigers nicht aus der Wüste, sondern aus diesem Radio zu Ihnen. Und diese Stimme will Ihnen heute zurufen und Sie einladen! „Ebnet den Weg des Herrn." Anders gesagt – bedeutet das vielleicht, sich neu für den Gedanken zu öffnen, dass es einen Gott gibt, der Sie mehr liebt, als Sie sich vorstellen können.

Aber sich neu für Gott und den Glauben an seinen Sohn Jesus Christus zu öffnen, kann manchmal ganz schön herausfordernd sein. „Gott, wo warst du?!", „Warum hast du das zugelassen in meinem Leben?!" Wenn so viel passiert ist, was ich nicht verstehen kann … Und aus dem eigentlich geebneten Weg zum Herzen wurde ein Weg, auf dem viele Steine gelandet sind, die zur Mauer geworden sind.

Und genau dort – lädt uns Johannes ein, ganz neu mutig Schritte auf Gott zuzugehen. Damit es möglich

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