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Der Name – ein Lebensprogramm

Published 4 months, 3 weeks ago
Description

Gesichter kann ich mir gut merken. Bei Namen habe ich meine Schwierigkeiten… Das hat mich schon in manche peinliche Situation gebracht, wenn ich jemand nicht beim Namen ansprechen konnte, obwohl ich den Namen hätte wissen müssen.

Der Name eines Menschen…

Goethes Satz „Namen sind Schall und Rauch“ ist zum Sprichwort geworden; das ist vermutlich auch der Grund, weshalb heutzutage viele Kinder irgendwelche Mode- oder Phantasienamen bekommen.

Anders in der Bibel! In der Heiligen Schrift sagt der Name eines Menschen etwas über sein Wesen, seine Berufung und seine Bestimmung aus. In der Bibel ist der Name eines Menschen gleichzeitig auch sein Lebensprogramm. Z.B. bedeutet der Name „Mose“ „der aus dem Wasser gezogen wurde“ (2. Mose 2,10).

D.h. jedes Mal, wenn Mose bei seinem Namen gerufen wurde, wurde ihm vermittelt:

- Du bist aus dem Wasser gezogen worden!
- Du warst der Flut des Verderbens ausgesetzt!
- Du warst dem Untergang geweiht!
- Du warst dir deiner verlorenen Situation überhaupt nicht bewusst. Aber:
- Du hast Gnade erfahren.
- Du bist gerettet worden, ohne dass du selbst etwas dazu tun konntest!

Das schwingt alles im Namen „Mose“ mit.

Gott offenbart sich dem Mose. Er spricht ihn bei seinem Namen an. (2. Mose 3,4)
Gott beruft ihn in seinen Dienst. Er soll das Volk Israel aus der Gefangenschaft in Ägypten befreien und in das verheißene Land führen. Er soll die Israeliten im übertragenen Sinn aus dem Wasser ziehen.

Sie sind der Flut des Verderbens ausgesetzt.
Sie sind dem Untergang geweiht.
Sie sollen die Gnade Gottes erfahren und das erleben, was Mose auch erlebt hat.

Auf dem Weg aus Ägypten in das verheißene Land erinnert Gott den Mose immer wieder an seine Berufung und seine Bestimmung wie z.B. in

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