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Back to EpisodesDas wahre Licht scheint auf
Description
Licht – Quelle des Lebens und der Orientierung
LICHT: Es durchdringt alles Dunkle. In dieser dunklen Jahreszeit steht es für Behaglichkeit und Wärme. Dunkelheit hingegen ängstigt viele und meinem Opa graute es zeitweise schon vor der nächsten Nacht. Schlafstörungen, schlechte Träume, sich einsam fühlen oder Zukunftsängste. Kennen Sie das auch?
Wir brauchen das Licht zum Leben. Es steuert den Tag-Nacht-Rhythmus, erzeugt Glücksgefühle und Sonnenlicht hilft dem Körper, Vitamin D zu produzieren. Wichtig für Knochen, das Immunsystem und unseren Stoffwechsel.
LICHT: Als Pilot denke ich an die Ausrichtung auf ein Ziel. Das Leuchtfeuer gab den Navigatoren schon in der Antike Orientierung. Es warnte vor Gefahrenstellen oder geleitete in den sicheren Hafen. Noch heute werden Lichter eingesetzt, um uns den Weg auszuleuchten und uns zu navigieren. Ampeln, Bojen, Straßenlaternen …
Mehr noch: Infrarote Lichter oder Laser helfen beim Vermessen und stehen für Präzision, für Genauigkeit. GPS und andere elektromagnetische Systeme helfen, unseren Standort zu bestimmen. Damit ich mich in Zeit und Raum präzise von A nach B bewege.
Um mich sicher zu bewegen, benötige ich Licht. Ich sammle wichtige Informationen über meine Umgebung, indem ich sie auf Gefahren überprüfe.
Ohne Licht können Menschen nachts Entfernungen und Höhen nicht richtig einschätzen. Wenn ich nachts ein Verkehrsflugzeug landete, hielt ich irgendwann nach der Landebahn Ausschau. Aus weiter Entfernung musste ich immer wieder überprüfen: Ist es die Landebahn oder doch eine parallel verlaufende Autobahn? Ab und an ist ein Flugzeug auch schon mal auf einem Rollweg gelandet. Je mehr verschiedene Lichter ich habe, desto mehr verschwimmen die Dinge.
Das Licht im geistlichen Leben
Wie sieht es also mit dem Licht in meinem geistlichen Leben aus? Was gibt mir Orientierung? Wohin navigiere ich? Überprüfe ich meinen Weg auch immer wieder?
Für mich als Christ steht das Licht für meinen Herrn und das Leben. Mein Ziel: An Jesus möchte ich mich ausrichten. Leider war dies nicht immer so und das Leben fühlte sich damals leer an.
Drei hoffnungsvolle Ankerpunkte bieten mir persönlich die heutigen Bibelverse aus dem Johannesevangelium:
- Da ist erstens Gott, der Gerechte, der mich mit seiner Gnade und Liebe erretten will
- Zweitens: Er sendet Johannes den Täufer. Ein sich aufopfernder Wegbereiter des Messias, des Retters. Ein Werkzeug Gottes.
- Und drittens: Jesus das Licht – die Errettung. Die Wärme und Liebe, Ihre und meine Orientierung.
Johannes der Täufer steht wie kein anderer für die Selbsthingabe für unseren Heiland. Ein Asket, der unermüdlich bis zu seiner Hinrichtung für den Messias gepredigt, gelebt und sich geopfert hat. Er versinnbildlicht gleichzeitig auch den Außenseiter, der in der Wüste predigt. Ein Mensch, der aufwühlt und ganz direkt auf eine Botschaft hinweist! Ohne Umwege – knallhart!
Der Apostel Johannes als Autor des Evangeliums liefert mir als Einstieg in sein Buch alles, was für uns M