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Am Anfang war das Wort

Published 7 months, 1 week ago
Description
Der Bibeltext Johannes 1,1-5 – ausgelegt von Dajka Krentz.

Ein Bibelvers, der verbindet

Mein zweiter Enkel ist letzten Monat 18 Jahre alt geworden. Also muss es so 15 Jahre her sein, als ich mit ihm einen bestimmten Bibelvers auswendig gelernt habe. Es war bei einem Spaziergang durch Fellbach, vorbei an einer Kirche mit einer Skulptur davor, die eine Person mit einem Buch in der Hand darstellt.

Wenn ich heute zu meinem Enkel aus Spaß sage: „Am Anfang …,“ dann ergänzt er sofort: „War das Wort und das Wort war bei Gott und das Wort war Gott." Beide haben wir dann diese Statue vor Augen, denn auf dem Buch steht eingraviert: „Am Anfang war das Wort.“ Das hat uns damals zum Auswendiglernen dieses Verses motiviert. Und mein Enkel hat inzwischen verstanden, dass Gott und seine Worte die Wahrheit sind.

Wort, Worte – ein Substantiv, das uns täglich im Leben begleitet. Ich nehme Worte in den Mund, die ich nicht aussprechen sollte, ich mache viele Worte um nichts, ich sage tröstende Worte, es rutschen mir aber auch Worte heraus, die verletzen. Ob gesprochen, gehört, gelesen oder geschrieben – alles besteht aus Wörtern. Worte gehören zum Leben, oft auch zum Sterben. Ohne Worte kommen wir im Leben nicht aus.
 

Das Wort am Anfang – Gottes Schöpferkraft

Und wir lesen praktisch in allen Übersetzungen der Bibel in dem letzten Evangelium nach Johannes, dass das Wort am Anfang war. Am Anfang von was? An welchem Anfang? Gott war schon immer und wird immer bleiben. Aber am Anfang der Bibel, im 1. Buch Mose, Kapitel 1, Vers 1 steht: „Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde.“ (1. Mose, 1,1) Da muss es doch eine Verbindung geben zwischen diesen beiden Stellen!

Und die Erklärung liefert uns Johannes gleich in den nächsten Versen. Nicht nur, dass das Wort zum Anfang unserer Geschichte mit Gott gehört, sondern dass das Wort, also DAS WORT, mit Gott so fest verbunden ist, dass es eine Einheit bildet. Gott und das Wort, das Wort und Gott – beides ist Eins. Beides ist schon immer da gewesen, beides bleibt ewig bestehen.

Ein Unwissender könnte nun fragen – aber welches Wort? Es gibt Millionen von Wörtern! Die Bibel – auch Gottes Wort genannt – lässt uns da nicht im Ungewissen. Es ist das Wort, durch das alle Dinge gemacht sind. Alles um uns herum, alles auf der Erde und auch alles, was diese Erde umgibt. Einfach alles. Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde.
 

Schöpfung und Wissenschaft – kein Widerspruch

Für Christen klar und deutlich. Für den Rest der Welt ein Märchen? Eine Erklärung für das Unvorstellbare, bis man irgendwann wissenschaftlich nachweist, dass es einen anderen Ursprung gibt? Welche Mühe haben sich Menschen seit Jahrtausenden gemacht, und sie machen sich diese bis heute, um eine andere Erklärung zu finden? Es gibt so viele Theorien, plausibel und einleuchtend und doch ist der Mensch noch nicht mit den Ergebnissen ganz zufrieden und sucht weiter. Neue Erkenntnisse werden für die alten eingetauscht und nach noch neueren geforscht. Ich habe Zitate von namhaften Wissenschaftlern gehört, die die Evolution nach Darwin vertreten, dabei aber sagen: „Ich muss daran festhalten, auch wenn vieles dagegenspricht. Wenn ich es nicht täte, müsste ich zugeben, dass es einen Schöpfergott gibt. Und das möchte ich nicht.“

Gottes Schöpfung ist so komplex, dass ein Leben nicht ausreicht, um alles zu erfassen. Aber es gibt Stückwerke, die mir geholfen haben zu erkennen, dass sich die Wissenschaft und das Wort Gottes gar nicht so sehr widersprechen! Vor Jahren

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