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#147- Fachkräftemangel Teil 2– lassen wir uns helfen!

#147- Fachkräftemangel Teil 2– lassen wir uns helfen!

Episode 148 Published 4 years, 10 months ago
Description

Hallo und willkommen zu einer weiteren Solofolge meines Podcasts Digitalisierung ist für Dich!

Zuletzt habe ich mit Dir über meine Gedanken zur Lehrlingsausbildung als Erleichterung im Hinblick auf den Fachkräftemangel gesprochen.

Ich sehe noch einen weiteren Weg, dem Fachkräftemangel zu begegnen. Und dadurch auch Arbeitsplätze zu sichern.

Ich spreche hier von der Automatisierung.

Ja, wirklich. Ich sehe die Automatisierung als ein Mittel zur Sicherung von Arbeitsplätzen. Möglicherweise wunderst Du Dich – wird doch Automatisierung gemeinhin als Feind der arbeitenden Menschen angesehen, als Bedrohung, die Menschen als Arbeitskräfte überflüssig macht.

Mein Blick darauf ist ein anderer. Automatisierung verändert die Arbeitsplätze, die Arbeitsweise. Ja, der eine oder andere Beruf fällt weg – aber neue entstehen.

Auch wenn wir oftmals in romantischer Verklärung in die Vergangenheit blicken – ich bin froh, dass ich nicht als Abtrittanbieter, Urinwäscher oder Gasriecher meinen Alltag bestreiten muss. Ob diese Berufe anerkannt und wertgeschätzt waren, entzieht sich meiner Kenntnis.

Zurück zum Thema – wie hilft uns die Automatisierung dabei, dem Fachkräftemangel zu begegnen und dabei noch Arbeitsplätze zu sichern?

Durch Effizienz. Und durch Arbeitserleichterung.

Bleiben wir doch bei der IT. Wie viele Arbeitsschritte müssten getan werden, um ein IT-System besser zu warten, zu patchen und pflegen, sodass Unterbrechungen verhindert, Angriffe unterbunden werden?

Ja, ich habe “müssten” getan werden gesagt. Weil diese Schritte meist eben nicht getan werden. Was mich da so sicher macht? Die tägliche Wahrnehmung. Fehlende Patches ermöglichen Angriffe auf wichtige Infrastrukturen, legen Betriebe über Tage und Wochen lahm.

IT-Systemausfälle sind zwar seltener geworden – kommen aber immer noch viel zu häufig vor.

Warum passieren solche Dinge? Warum so häufig? Eben weil absolut notwendige Arbeitsschritte nicht ausgeführt wurden.

Nur wer soll das machen? Wer soll ständig alle Systeme prüfen, warten, patchen?

Hinter jeden Benutzer eine IT-Fachkraft stellen? Zu jedem Server einen Netzwerkadministrator?

Nein, das wird nicht die Lösung sein können. Also müssen wir schlauer arbeiten, indem wir viele dieser Schritte automatisieren. Damit brauchen wir eben nicht hinter jedem User, bei jedem Server eine IT-Fachkraft. Aber wir brauchen eine gewisse Anzahl an IT-Fachleuten, die diese Tools entwickeln, implementieren und betreiben können.

Damit sichern wir also Arbeitsplätze von IT-Fachkräften. Und darüber hinaus zahlreiche weiterer Arbeitsplätze, in welcher Branche auch immer. Denn diese (teil)automatisierten Prozesse sorgen dafür, dass die Prozesse in den Unternehmen effizienter ablaufen. Wettbewerbsfähiger sind. Kundenorientierter. Geschmeidiger. Flüssiger. Und wem nützt das? Unter vielen anderen eben auch jenen Arbeitsplätzen, die durch diesen Effizienzgewinn in Hochlohnländern wie den unseren bestehen bleiben können und sich im internationalen Wettbewerb durchsetzen können.

Ja, ich gebe zu, ich sehe in der IT – in der Business IT, tatsächlich einen wesentlichen Treiber unserer Wirtschaft und unserer Gesellschaft. Und – mit etwas Distanz betrachtet – ist IT doch Automatisierung schlechthin.

Computer – so nannte man vor gar nicht allzu langer Zeit Menschen, die Berechnungen anstellten. Tagein, Tagaus.

Dann kamen die elektronischen Computerdinosaurier. Manche der menschlichen Computer sahen darin eine Bedrohung, andere nutzten diese als Werkzeug. Lernten die Ungetüme zu programmieren und damit schneller und effizienter zu kalkulieren. Diese Menschen haben sich also dafür entschieden, das Positive zu sehen und zu nutzen. Sich anzupassen, möglicherweise sogar mit einer ordentlichen Portion Freude und Neugier an den neuen Möglichkeiten. Und wie wir heute wissen, sind die Möglichkeiten, die sich damals vor

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