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Die Woche #13 – Der Pfefferminzia Podcast für Versicherungshelden

Episode 13 Published 5 years, 10 months ago
Description
Willkommen zu Folge 13 unseres Podcasts!

Im Gespräch Mit dem BU-Sachverständigen Bert Heidekamp

Wenn Selbstständige berufsunfähig werden, prüft der Versicherer in der Regel, ob diese ihren Betrieb so umgestalten können, dass sie in der Lage sind, weiterzuarbeiten – und folglich keine Berufsunfähigkeitsrente erhalten. Das führt regelmäßig zu Irritationen bei den Versicherten – und mündet manches mal sogar in einen Rechtsstreit. Wie sich Makler für die rechtlichen Tücken bei sogenannten Umorganisationsklauseln wappnen können, darüber sprach ich mit dem Berliner BU-Sachverständigen Bert Heidekamp.

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Die News der Woche, Teil 1 Allianz verabschiedet sich von der 100-prozentigen Beitragsgarantie

Dass „Bild“, „Spiegel“, „Focus“ und Co. die strategische Entscheidung eines Versicherungsunternehmens mit „Tabubruch, Paukenschlag oder historischer Zäsur“ kommentieren, passiert nicht besonders häufig. Die Fachpresse ist da nicht ganz so marktschreiersich unterwegs – und schreibt etwas nüchterner von einer „Signalwirkung“ für die gesamte Versicherungsbranche: Hoppla, was ist da passiert?

Nach dem Motto „Allianz, geh‘ du voran“ hat der hiesige Marktführer beschlossen, Neukunden in der Lebensversicherung vom kommenden Jahr an nicht mehr den einhundertprozentigen Erhalt ihrer eingezahlten Beiträge zu garantieren. Nur wo dies gesetzlich verankert ist – wie bei Riester-Verträgen oder der betrieblichen Altersversorgung – bleibt es beim Beitragserhalt im Neugeschäft.

Das Unternehmen begründet den Schritt am Dienstag mit der „anhaltenden Nullzins-Phase“ – und die hat inzwischen auch die Allianz Pensionskasse voll erwischt. Diese wird nämlich ab 2022 vom Münchner Mutterhaus in den Run-off geschickt – sprich sie stellt ihr Neugeschäft ein, was die Allianz mit einer geringen Nachfrage begründet – kein Wunder angesichts einer mageren Gesamtverzinsung von 0,9 Prozent bis 1,2 Prozent auf den Sparanteil, wie Medienberichten zu entnehmen war.

Deutlich mehr Rendite soll es bei den neuen Renten- und Lebensversicherungen der Allianz geben. Der Clou dabei: Neukunden können sich für einen Beitragserhalt von 90, 80 oder 60 Prozent entscheiden. Der Rückbau der teuren Garantien soll zugleich Freiraum schaffen, um das Geld der Kunden auch in riskantere Anlageformen wie Aktien oder Unternehmensanleihen stecken zu können. Die Allianz spricht in ihrer Mitteilung lieber von „chancenorientierten Anlagen“, wodurch sich auch in Zeiten von Null- und Negativzins „attraktive und sichere Lösungen gestalten“ ließen, so der Tenor.

Für Branchenkenner schien dieser Schritt nur noch eine Frage der Zeit zu sein – unter Versicherungsvermittlern hielt sich die Überraschung dann auch in Grenzen. Ein Nutzer

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