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Back to EpisodesDie Woche #63 – Der Pfefferminzia Podcast für Versicherungshelden
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Im Gespräch Mit David Stachon, Wefox Diese Rekordsumme hat es in sich: Unglaubliche 650 Millionen Dollar sammelte das Insurtech Wefox zur Jahresmitte in seiner jüngsten Finanzierungsrunde ein. Insofern überrascht es nicht, wenn Gründer Julian Teicke vor Optimismus nur so strotzt. Der digitale Versicherer strebe ein Umsatzziel von 100 Milliarden Dollar bis 2030 an, erklärte Teicke in einem Interview mit dem „Manager Magazin“. Nun ja, auch wenn diese Zielsetzung sehr überspitzt und wohl eher metaphorisch gemeint ist, unterstreicht die Aussage doch, dass der Gründer mit Wefox große Ambitionen hegt. Dazu passt, dass sich Wefox vor gut vier Monaten mit dem ehemaligen Generali-Vorstand und Cosmos-Direkt-Chef David Stachon verstärkt hat. Wie der neue Group Chief Operating Officer die Zukunft von Wefox beurteilt, welchen Stellenwert der Maklervertrieb bei den Berlinern zukommt – und wie er vermeintliche Risiken durch eine neue Bundesregierung sowie branchenfremde Wettbewerber einschätzt, berichtet er uns nun im Gespräch.
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Die News der Woche Und wieder eine: Die Fondsgesellschaft Deka Investments zieht die Reißleine und will de facto kein Neugeschäft für die staatlich geförderte Riester-Rente mehr einfahren. Das berichtet das Wirtschaftsmagazin „Capital“. Die Riester-Fondssparpläne Deka-Zukunftsplan Classic und Deka-Bonusrente sollen künftig nicht mehr vertrieblich unterstützt werden. Ein Deka-Sprecher bestätigte diese Informationen gegenüber dem Magazin.
Die Deka stellt ihr Riester-Angebot nicht komplett ein, wird es jedoch nicht mehr bewerben, heißt es in dem Bericht weiter. Um die Produkte für den Vertrieb zusätzlich unattraktiv zu machen, setze die Fondstochter der Sparkassen außerdem den Ausgabeaufschlag für beide Fonds zum 1. November auf 0 Prozent herab – von bisher 1,5 Prozent beim Zukunftsplan und 3,5 Prozent bei der Bonusrente. Für die 710.000 Riester-Bestandskunden würden die Produkte aber weitergeführt, heißt es. Diese profitierten von den Änderungen: Denn auch sie zahlen ab 1. November keinen Ausgabeaufschlag mehr.
Mitte Juni 2021 hatte bereit die DWS Schluss mit Riester gemacht. Grund für diese Rückzüge sind die ausbleibenden politischen Reformen, insbesondere in Hinblick auf die Bruttobeitragsgarantie. In Zeiten von Negativzinsen sei eine Bruttobeitragsgarantie einfach nicht mehr zeitgemäß, heißt es von der DWS. Man werde sich daher zukünftig verstärkt auf garantiefreie fondsbasierte Sparformen und Produktlösungen konzentrieren. Und weitere Anbieter werden wohl folgen.
Jingle Das Vergleichsportal Verivox hat vom Oberlandesgericht Karlsruhe eine harsche Rüge kassiert. Die Richter urteilten am 22. September 2021 (Az. 6 U 82/20), dass das als Makler registrierte Unternehmen seinen Online-Vergleich von Privathaftpflichtversicherungen künftig nur noch unter bestimmten Bedingungen zeigen darf – nämlich, wenn es seine Nutzer noch eindeutiger auf die eingeschränkte Anbieterzahl im Vergleich verweist. Denn Verivox hatte nur diejenigen Versicherer berücksichtigt, mit denen es eine Vermittlungsprovision vereinbart hatte. Das sei unlauterer Wettbewerb, so die R