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Glaube auf den Punkt gebracht

Published 5 months, 3 weeks ago
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Ich mag Menschen, die klar sind. Die nicht ständig um den heißen Brei herumreden, sondern die Sache auf den Punkt bringen. Die ganz einfach „Ja“ oder „Nein“ sagen. Da weiß ich wenigstens, woran ich bin.

So ein Mensch war Nathanael. Der lebte vor über 2000 Jahren in Israel. Er war ein Mann ohne Falsch. Auf ihn konnte man sich verlassen. Außerdem kannte er sich in den alten Schriften aus. (Johannes 1, 45 ff)

Dieser Mann begegnet Jesus und bekennt: „Rabbi, du bist Gottes Sohn, du bist der König von Israel.“

Das können Sie nachlesen bei Johannes im ersten Kapitel, Vers 49. Der Lehrtext zur Losung der Herrnhuter Brüdergemeine für den heutigen Tag. 

Was für ein Bekenntnis! Da ist alles drin: Rabbi, du bist Gottes Sohn, du bist der König von Israel.

Rabbi bedeutet so viel wie Lehrer oder Meister. Außerdem habe ich im griechischen Urtext nachgeschaut und einige Bibelübersetzungen zur Hand genommen. Der Wortlaut ist fast überall derselbe. Kurz und knackig:

Du bist Gottes Sohn, du bist der König von Israel. 

Nathanael war der erste Mensch, der so ein klares Bekenntnis ablegte. Petrus und die Jünger brauchten da ein bisschen länger, bis sie sagen konnten: Du bist wahrhaftig Gottes Sohn!“ (Matthäus 14,33 + Matthäus 16,16)

Drei Gedanken sind mir dazu eingefallen:

Erstens: Bevor ein Mensch Jesus erkennt, wird er von ihm erkannt. Jesus hatte Nathanael schon längst im Blick. Er wusste von ihm. Er kannte sein Herz. Und dann kam es erst zur Begegnung. (Johannes 1, 45ff)

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