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Back to EpisodesDer ewige König und Priester
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Heute am Ewigkeitssonntag, auch Totensonntag genannt, werden wir besonders an unsere Vergänglichkeit erinnert, aber auch an das ewige Leben in der Herrlichkeit Gottes. Denn Jesus Christus hat gesagt: „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt; und wer da lebt und glaubt an mich, wird nimmermehr sterben.“
Jesus Christus ist der im Alten Testament verheißene Messias. Durch seinen Tod am Kreuz hat er die Sünden der Menschheit auf sich genommen. Durch seine Auferstehung hat er den Tod besiegt und den Weg zu Gott und ewigem Leben eröffnet. Seine Worte und Taten gelten als Offenbarung Gottes.
Unser Psalm spricht davon, dass Jesus Christus auch der Herrscher ist – Psalm 110,1-3; der Priester – Psalm 110,4 und der Richter – Psalm 110,5-7. Schauen wir uns das einmal genauer an.
Jesus Christus ist der Herrscher:
In den Versen 1-3 heißt es: „Der Herr sprach zu meinem Herrn: »Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde zum Schemel deiner Füße mache.« Der Herr wird das Zepter deiner Macht ausstrecken aus Zion. Herrsche mitten unter deinen Feinden! Wenn du dein Heer aufbietest, wird dir dein Volk willig folgen in heiligem Schmuck. Deine Söhne werden dir geboren wie der Tau aus der Morgenröte.“
Eines Tages fragte Jesus die Pharisäer während eines Gesprächs in Jerusalem, was sie glaubten, wer der Messias sei. Von wem würde der Verheißene abstammen? Sie antworteten richtigerweise, er werde ein Sohn Davids sein. Und dann machte Jesus ihnen anhand von Psalm 110, den sie als messianisch anerkannten, deutlich, dass der Messias mehr ist als nur ein Nachkomme Davids – er ist Davids „Herr“. Damit beanspruchte Jesus für sich, der verheißene Messias zu sein.
Und der Messias wird nicht nur Retter, sondern auch Herrscher sein, wie es mit folgenden Worten beschrieben wird: „Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde zum Schemel deiner Füße mache. Der HERR wird das Zepter deiner Macht ausstrecken aus Zion. Herrsche mitten unter deinen Feinden!“
In der Bibel ist die rechte Seite der Ehrenplatz. Wer dort sitzt, teilt die Macht und Würde des Herrschers. An Gottes rechter Seite kann so nur der Sohn Gottes – Jesus Christus – sitzen, weil er die göttliche Vollmacht besitzt, weil er selber Gott ist, weil er alle Macht im Himmel und auf der Erde besitzt. Gott selbst gab ihm diese Macht, weil er für uns am Kreuz starb, um uns mit Gott zu versöhnen.
Der Ausgangspunkt seiner Herrschaft ist Jerusalem, so lesen wir in Vers 2. Dort in Jerusalem erlebte Jesus seine Auferstehung und seine Rückkehr zu seinem himmlischen Vater, wo er den eben beschriebenen Ehrenplatz eingenommen hat. Und nun herrscht er mitten unter seinen Feinden. Auch wenn es Widerstand gibt, aber Jesus Christus setzt sich durch und sein Reich wird auch in unserer Zeit weiter in unserer Welt gebaut. Also der Bereich, indem Gottes Wille geschieht und Menschen unter seiner Führung leben.
Menschen vertrauen diesem Jesus Christus ihr Leben an. Es beginnt ein neues, erfrischendes Leben. Der Psalm sagt, „Deine Söhne werden dir geboren, wie der Tau aus der Morgenröte“ und sie folgen willig Jesus Christus in heiligem Schmuck nach. Der heilige Schmuck, das ist die Vergebung der Schuld und damit die Gewissheit, nichts trennt mich von Gott. Ich gehöre zu Gott im Leben und im Sterben. Der heilige Schmuck, das ist die Zugehörigkeit zur Familie Gottes, das ist die Erfüllung mit dem Heiligen Geist, der hilft, nach Gottes Willen zu leben.
Jesus Christus herrscht so im Leben von Menschen und er herrscht in der Weltgeschichte. Vor Jesus Christus werden sich einst alle Mächte beugen müssen, wenn er wiederkommt und sein göttliches Friedensreich sichtbar aufrichtet und jeder, ohne Ausnahme. wird bekennen müssen, dass Jesus Christus, der Herr ist! Jesus Christus