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Ermahnung zur Heiligung

Published 8 months, 2 weeks ago
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Der Bibeltext 1. Thessalonicher 4,1-12 – ausgelegt von Julien Schmidt.

Kurz nachdem durch Paulus Wirken in Thessalonich viele Menschen zum Glauben an Jesus Christus gekommen sind, kam es zu einer Christenverfolgung. Paulus hat Timotheus nach Thessalonich gesandt, weil er in Sorge um die junge Gemeinde in der Verfolgung war. Von Timotheus erhielt er die frohe Kunde, dass die Gemeinde im Glauben standhaft war. In Vers 1 schreibt Paulus, dass die Christen in Thessalonich in dem wandelten, was sie als Weisung empfangen hatten, darin aber noch zunehmen sollten. Er führt weiter in Vers 2 aus, dass ihnen Weisungen oder Gebote gegeben wurden. Das sind klare Anweisungen, was sie tun und lassen sollen.

Wie Juden im Alten Testament 613 Gebote inklusive der 10 Gebote bekommen haben, hat Christus seinen Nachfolgern selbst und durch seine Apostel Gebote im Neuen Testament gegeben, das Gesetz Christi. Ein Christ ist also kein Gesetzloser. So heißt es im Johannesevangelium, Kapitel 14:21a und 23a: „Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt“,… „Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wenn jemand mich liebt, so wird er mein Wort halten.

Einen Christen kann ich daran erkennen, dass er Gottes Gebote und sein Wort, die Bibel, hält. In Vers. 3 steht: „Denn dies ist Gottes Wille: eure Heiligung, dass ihr euch von der Unzucht fernhaltet.“ Gott hat seinen Willen klar mitgeteilt; sowohl im Hebräischen als auch im Griechischen Urtext bedeutet Heiligung Absonderung. Absonderung vom Bösen zugunsten von Gott. Unzucht ist im Griechischen porneia und bedeutet alle sexuelle Betätigung außerhalb der Ehe, inklusive Pornografie. Sex ist für eine auf Lebenszeit angelegte Ehe zwischen Mann und Frau vorgesehen (1. Mose 1,27-28; 1. Mose 2,24). In diesem geschützten Raum braucht man keine Angst haben, keinen Leistungsdruck verspüren. In 1. Thessalonicherbrief 4, Vers 4, schreibt Paulus, dass sich jeder in Heiligkeit und Ehrbarkeit sein eigenes Gefäß zu gewinnen wissen soll. Gefäß wird auch für den Leib oder die Frau verwendet. Jeder soll bei der Brautwerbung heilig und ehrbar mit der Frau umgehen. Im 1. Thessalonicherbrief 4, Vers 5 steht: „Nicht in Leidenschaft der Begierde wie die Nationen, die Gott nicht kennen.“

Wer Gott nicht kennt, ist noch leichter versucht, in die Leidenschaft der Begierde zu fallen. In Vers 6 ermahnt Paulus die Thessalonicher, sich keine Übergriffe zu erlauben oder seinen Bruder zu übervorteilen, weil der Herr der Rächer über all das ist. Eine solche Übervorteilung könnte beispielsweise in einem Ehebruch liegen. In Vers 7 gibt Paulus die Begründung: „Denn Gott hat uns nicht zur Unreinheit berufen, sondern zur Heiligung.“

Ehebruch, Pornografie - was sexuelle Darstellungen mit Huren meint - etc. sind keine Option für einen Christen. Pornografie bedeutet „ich nehme mir deinen Körper zu meiner Befriedigung“. Das Evangelium ist das Gegenteil, Jesus sagt, als er seine Jünger zum Abendmahl, in ein Leben mit ihm, einlädt: „mein Leib für euch gegeben“. Sexualität ist ein Geschenk Gottes (1. Mose 1,27-28): „Und Gott schuf den Menschen als sein Bild, als Bild Gottes schuf er ihn; als Mann und Frau schuf er sie. 28 Und Gott segnete sie, und Gott spr

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