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„Eine tiefere Bewertung annehmen, die halt näher daran ist" – Julia Hubo (Motive Ventures)
Description
Warum zahlen Investoren für AI-Startups das Zehnfache normaler Multiples. Und was passiert, wenn die Blase platzt?
Julia Hubo ist Investorin bei Motive Ventures und spezialisiert auf frühphasige Fintech-Investitionen in Europa und Nordamerika. Im Gespräch mit Jan Thomas analysiert sie AI-Überbewertungen im Startup-Markt: von OpenAI über Lovable bis zu europäischen Fintech-Gründern, die sich mit 40-50x Revenue Multiples konfrontiert sehen. Julia erklärt, warum hohe Bewertungen Gründern mehr schaden als nutzen, weshalb Unit Economics wichtiger sind als KI-Hype und welche Substanz fehlt, damit die nächste Korrektur nicht wie 2021 trifft. Eine klare Warnung an Gründer: Wachstum ohne Fundament führt in die Down Round.
Über den Gast
- Julia Hubo ist Investorin bei Motive Ventures, wo sie sich auf frühphasige Fintech-Investitionen in Europa und Nordamerika konzentriert. Als Gründungsmitglied des Venture-Arms von Motive Partners – einem der weltweit größten spezialisierten Fintech-Investoren – trägt sie dazu bei, das globale Fintech-Ökosystem durch gezielte Investments und strategische Insights zu erweitern.
- Bei Motive Ventures analysiert Julia Markttrends, Bewertungsdynamiken und die Auswirkungen von AI-Technologien auf Fintech-Geschäftsmodelle. Sie verfolgt intensiv, wie sich AI-native Ansätze in traditionelle Finanzinfrastrukturen integrieren und welche Risiken durch Überbewertungen in frühphasigen Startups entstehen. Ihr Fokus liegt auf nachhaltigen Geschäftsmodellen mit solider Unit Economics – besonders in Zeiten von Hype-Zyklen und Blasenbildung.
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