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Trumps Drogenkrieg in der Karibik: Das Ziel ist Maduro

Trumps Drogenkrieg in der Karibik: Das Ziel ist Maduro

Episode 2049 Published 2 months ago
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Am Freitag hat US-Verteidigungsminister Pete Hegseth, der sich seit Kurzem Kriegsminister nennt, ein Video auf seinem X-Account gepostet: Ein Boot im offenen Meer, dass von einer Rakete getroffen wird. In einem Text schreibt Hegseth, dass US-Soldaten bei diesem Angriff drei Männer getötet haben. Und: „Angriffe auf Schiffe von Drogenhändlern und Terroristen werden so lange fortgesetzt, bis die Vergiftung der amerikanischen Bevölkerung aufhört.“

Seit Anfang September hat die Trump-Regierung etwa 17 angebliche Drogentransporte in der Karibik mit Raketen versenkt und dabei mindestens 60 Menschen getötet. Trump hat Drogenkartelle zu Terrororganisationen erklärt. Hegseth vergleicht sie mit al-Qaida.

Über das brutale Vorgehen der Trump-Regierung spricht in dieser Podcastfolge Peter Burghardt, SZ-Korrespondent in Washington. Er sagt, dass es Trump bei den Angriffen nicht nur um die Drogen gehe, sondern auch noch um etwas anderes: Der US-Präsident versuche, den venezolanischen Präsidenten Maduro stürzen.

Weitere Nachrichten: US-Senat verhandelt in Sondersitzung über Shutdown; Geflüchtete Afghanen in Pakistan schreiben Brief an die Bundesregierung.

Zum Weiterhören und -lesen: Wo sind die Menschen von al-Faschir? Lesen Sie hier die Recherche zu den ausgewerteten Fotos und Videos aus der eingenommenen Stadt.

Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Katja Gutmann, Dimitri Taube Produktion: Jakob Arnu

Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Youtube @theindependent. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast

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