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Die Woche #61 – Der Pfefferminzia Podcast für Versicherungshelden

Episode 66 Published 4 years, 11 months ago
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Willkommen zu Folge 61 unseres Podcasts!

Im Gespräch Mit Malte Dummel, Xempus Die Bundestagswahl ist gelaufen und bald werden sich die künftigen Koalitionäre, gleich welcher Färbung, dem überholungsbedürftigen Zustand der privaten und geförderten Altersvorsorge zuwenden – so zumindest die Hoffnung der Branche. Tobias Wann, Chef der Vorsorgeplattform Xempus, hat da schon mal eine Empfehlung an die Regierung von morgen ausgesprochen. Das größte Potenzial stecke in der Säule II, der betrieblichen Altersversorgung, „vor allem, wenn die digitalen Möglichkeiten voll ausgeschöpft werden“, erklärte der Xempus-Chef kürzlich in einem Medienbericht. Da stört es natürlich, dass eine aktuelle Studie so einiges zu bekritteln hat bei der Frage, wie lohnenswert eine bAV eigentlich für die Sparer sei. Bei uns im Podcast geht Xempus-Vorstand Malte Dummel jetzt in die Gegenoffensive und erläutert im Gespräch, warum er das Vorgehen der bAV-kritischen Studienautoren für fragwürdig hält – aber auch, was zu tun ist, um die betriebliche Altersversorgung noch attraktiver für Vermittler zu gestalten.

Die News der Woche Letzte Woche hatten wir an dieser Stelle die Wünsche des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) an eine neue Bundesregierung vorgestellt. Am Dienstag hat nun der größte Vermittlerverband in Deutschland, der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK), nachgelegt. Analog zum GDV plädiert auch BVK-Präsident Michael Heinz „für eine rasche Regierungsbildung“ – bei den geforderten Schwerpunkten, die eine künftige Regierung aus Sicht des BVK zu setzen habe, gibt es jedoch deutliche Unterschiede. So taucht das Wort „Vermittler“ im Statement des Versicherungsverbands kein einziges mal auf, während es beim BVK gewissermaßen in jedem Satz steckt.

„Die Regulierungsspirale der letzten Jahre gegenüber den Vermittlern müsse gestoppt werden, um bestehende Regelungen erst einmal zu evaluieren“, heißt es da beispielsweise. Und weiter: Folgerichtig verbiete sich auch eine Deckelung der Vergütungen der Vermittler. Auch eine Übertragung der Aufsicht über Finanzanlagenvermittler auf die Bafin lehnt der BVK „kategorisch ab“. Stattdessen schlägt der Verband vor, die Zuständigkeit bei den IHKn zu vereinheitlichen.

Weiter pocht der BVK darauf, bei Plänen zur Altersvorsorgepflicht von Selbstständigen beteiligt zu werden. Ein rein digital vertriebenes Standardprodukt zur Altersvorsorge, wie es im Sommer der GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen ins Spiel brachte, lehnt der BVK ebenso entschieden ab, wie den Aufbau eines Staatsfonds. Stattdessen fordert der Vermittlerverband eine Reform und „bürokratische Entschlackung der Riester-Rente“ mithilfe flexibler Kapitalgarantien.

Und auch der Einführung einer „Einheitskrankenversicherung als sogenannte Bürgerversicherung“, wie es im Papier heißt, erteile man eine klare Absage. „Wir stehen aus tiefer Überzeugung felsenfest hinter den Vorteilen des dualen Gesundheitssystems“, betonte BVK-Präsident Heinz. Im Hinblick auf die Nachhaltigkeitsdebatte appelliert der BVK zudem an die Politik, Versicherungsunternehmen anzuhalten, stärker ESG-konforme und an den UN-Nachhaltigkeitszielen orientierte Produkte anzubieten. „Diese müssten stärker gefördert sowie mehr Transparenz in diesem Markt hergestellt werden“, so die Forderung. Wobei das jedoch nicht zu „noch mehr Bürokratie und immer komplexeren Steuervorschriften und Datenschutzbestimmungen führen“ dürfe. Deshalb ermutige der BVK die Politik, „insgesamt effizienter, schlanker und bürgerfreundlicher zu werden, um den Mittelstand zu entlasten“, fasst Heinz den Forderungskatalog zusammen.

Jingle Die guten Nachrichten zuerst: Die Corona-Krise hat bei den Bundesbürgern für eine gesteigerte Sparmotivation gesorgt. So ist der Anteil der Sparer hierzulande im Vergleich zum Vorkrisenniveau um 8 Prozentpunkte auf 81 Prozent gestiegen, zeigt eine Studie des Bundesverban

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