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Wühlmäuse - Hilfe!

Wühlmäuse - Hilfe!

Episode 17 Published 4 years, 3 months ago
Description
Was tun gegen gefräßige Pflanzen-Nager?

Wühlmäuse – erkennen und loswerden

Wühlmäuse vertreiben geht mit dem Quiritox WühlmausGas

Fangen könnt ihr sie mit der Quiritox WühlmausFalle.

Der Quiritox WühlmausKöder tötet sie zuverlässig. Den Köder könnt ihr im Quiritox Wühlmausköder Depot sicher anwenden.

Habt ihr noch Fragen? Schreibt mir gern unter s.klingelhoefer@neudorff.de

Wie machen sich Wühlmäuse überhaupt bemerkbar?

Wenn man z.B. Tulpenzwiebeln gepflanzt hat und keine Blüte lässt sich blicken. Oder das Laub der Möhren welkt plötzlich, und sie lassen sich einfach rausziehen. Nur, dass da nur noch das Laub ist, aber keine Karotte dranhängt! Oder im Rasen gibt es auf einmal so weiche Stellen im Boden - dann sind ziemlich sicher Wühlmäuse unterwegs im Untergrund.

Im Gegensatz zu Maulwürfen werfen Wühlmäuse keine Erdhaufen auf.

Um die Gänge zu finden, greift zu einem stabilen und dünnen Stab und drückt ihn etwa 15 cm tief in den Boden. Ihr fühlt, wo ein Gang verläuft, weil sich dort der Stab mit einem Ruck viel leichter niederdrücken lässt als in normalem Erdreich.

Ist das denn so schlimm?

Die vegetarisch lebenden Nager belassen es nicht nur bei angefressenen Möhren – sie machen sich im Boden auch über viele andere Pflanzenwurzeln her. Selbst frisch gepflanzte Obstbäume können sie zerstören. Einmal im Garten, können sie schnell zur Plage werden! Wem das egal ist – ok.

Wie leben die denn?

Aussehen: Wühlmäuse werden auch als Schermäuse oder Erdratten bezeichnet. Sie werden recht groß: bis 16 Zentimeter lang, mit einem bis 9 Zentimeter langen Schwanz. Das Fell ist dunkelbraun, Schwanz und Bauch sind heller gefärbt. Und sie haben GROßE ZÄHNE!

Lebensweise: Wühlmäuse sind reine Pflanzenfresser. Da sie im Boden leben, stehen auf ihrem Speiseplan vor allem die unterirdischen Speicherorgane, also Wurzeln, Rhizome, Zwiebeln und Knollen. Jede Wühlmaus gräbt sich ihr eigenes Gangsystem, das zwischen 50 und 100 Meter lang ist. Sie läuft es meist täglich einmal ab. Drei bis vier Mal im Jahr gibt es bis zu sechs Nachkommen. Zudem sind die Tiere das ganze Jahr über Tag und Nacht aktiv. Dabei sind sie lichtscheu, geruchs- und geräuschempfindlich.

Auftreten: Vor allem in leichten bis mittelschweren Böden. Selten in Sandböden, weil dort ihre Gänge schnell mal zusammen brechen!
Noch ein Tipp: Zum Identifizieren von Wühlmäusen und anderen Schädlinge schaut doch einfach in unsere kostenlose Pflanzendoktor-App !

Wühlmausfraß vorbeugen

· Setzt besonders gefährdete Pflanzen in engmaschigen Metalldraht (Kaninchendraht): Pflanzloch oder Beet ausheben, Draht auslegen, sodass er etwa 10 Zentimeter über der Erde steht. Pflanzen einsetzen, den Aushub bis auf 5 Zentimeter unter dem Rand anfüllen. Den Draht dann nach innen umschlagen und mit Erde abdecken, sodass er nicht mehr zu sehen ist.

· Für Gehölze, kleine Zwiebelblumengruppen und einzelne Stauden bieten sich auch fertige Maschendrahtkörbe an. Kunststoffmodelle sind nicht geeignet, sie werden von den Wühlmäusen schnell durchgebissen.

· Auch Wühlmäuse haben Feinde. Katzen, aber auch Mauswiesel. Damit es sich im Garten wohlfühlt, solltet ihr ihm einen Totholz- oder Steinhaufen anbieten. Außerdem werden sie gefressen von Fuchs, Marder, und Greifvögeln wie dem Mäusebussard. Und: Maulwürfe fressen den noch kleinen Nachwuchs der Wühlmäuse.

· Einige Pflanzen sind bei Wühlmäusen

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