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Die Woche 235 – Abgewickelte Policen, Maklerberatung zu Krankenkassen und Boomer-Soli

Die Woche 235 – Abgewickelte Policen, Maklerberatung zu Krankenkassen und Boomer-Soli

Episode 263 Published 1 year, 1 month ago
Description
Willkommen zu Folge 235 unseres Podcasts!

Moin aus Hamburg und herzlich Willkommen zu Folge 235 unseres Podcasts. Heute ist Freitag, der 18. Juli 2025.

Und diese Themen haben wir heute für Sie: • Im Schmolltalk sprechen wir über den Vorschlag eines Boomer-Soli, den das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung, kurz DIW, jüngst auf den Tisch gepackt hat. • Im Gespräch erklärt uns Sven Enger von Auxinum, wie er mehr aus einer Lebensversicherung holen will, als wenn man sie einfach kündigt. • In den News der Woche haben die deutschen Versicherer ihre Wachstumsprognose für 2025 erhöht. Verbraucher sind für Notfälle nur schlecht vorbereitet. Bei Versicherungsfragen wünschen sich die Bürger Untersützung durch die KI. Und begleitetes Fahren senkt die Unfallwahrscheinlichkeit. • Und wir sprechen mit Siegfried Isenberg von der IKK classic darüber, warum Vermittler über Krankenkassen reden sollten.

Aus der Redaktion (#Schmolltalk) Anstatt neue Einnahmequellen für die gesetzliche Rentenversicherung aufzutun, würde das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) gerne die vorhandenen Einkommen der Rentner anders verteilen. An diesem Boomer-Soli findet das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) jedoch ein paar Mängel. https://www.pfefferminzia.de/top-thema-assekuranz-der-zukunft/abgabe-fuer-reiche-rentner-diw-boomer-soli-soll-einkuenfte-im-ruhestand-neu-verteilen/

Im Gespräch Mit Sven Enger Auxinum Wenn man eine Lebensversicherung vor Ende der regulären Laufzeit kündigt, bekommt man das, was der Versicherer dafür zahlt. Doch Sven Enger, Geschäftsführer von Auxinum, findet das zu wenig. Weshalb er solche Verträge im Auftrag von Kunden lieber abwickelt. Wie viel mehr im Vergleich zur Kündigung dabei herauskommt, warum es herauskommt, warum er vorab ne ordentliche Provision nimmt, und wie es vor Gericht läuft, erklärt er mir nun.

Die News der Woche „Wir rechnen spartenübergreifend mit einem Wachstum der Bruttobeitragseinnahmen von 7,3 Prozent“, sagt der Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), Jörg Asmussen. Zur Jahresmedienkonferenz im Frühjahr war der Verband noch von einem Beitragsplus von rund 5,0 Prozent für 2025 ausgegangen. Der robuste Anstieg der branchenweiten Beitragseinnahmen dürfte sich auch 2026 mit einem Zuwachs zwischen 2 und 6 Prozent fortsetzen, glaubt der Verband.

Wachstumstreiber ist vor allem die Lebensversicherung. Hier entwickeln sich die Beitragseinnahmen laut aktueller GDV-Branchenprognose deutlich besser als noch zu Jahresanfang erwartet. Die Leben-Sparte könnte ein Beitragsplus von 6,7 Prozent erreichen. Im Frühjahr lag die Prognose noch bei mickrigen 1,0 Prozent. Vor allem das Einmalbeitragsgeschäft hat ordentlich angezogen. Für 2025 gehen die Versicherer nun von einem Plus von 24,2 statt 4,8 Prozent aus. „Das derzeitige Zinsumfeld ermöglicht Lebensversicherern, attraktive Produkte anzubieten, die entsprechend nachgefragt werden. Im laufenden Beitrag sehen wir jedoch eine rückläufige Entwicklung, die vor allem auf demografische Ursachen zurückzuführen ist“, so Asmussen.

In der Schaden- und Unfallversicherung bleibt die Geschäftsprognose im Vergleich zum Frühjahr stabil. Hier erwartet der GDV ein Beitragswachstum von 7,8 Prozent, nach 7,5 Prozent zu Beginn des Jahres. Vor allem in der KFZ-Versicherung wirkten sich dabei nachgelagerte Inflationsanpassungen aus. Aber: Der Verband prognostiziert für die Kraftfahrtversicherung ein Plus von 14,0 Prozent bei den Beitragseinnahmen. Unterm Strich könnte damit 2025 eine Schaden-Kosten-Quote von 97 Prozent stehen und damit die „Rückkehr in die versicherungstechnische Gewinnzone“, so Asmussen.

Für die private Krankenversicherung bekräftigt der GDV seine Prognose für ein Beitragswachstum von 7,5 Prozent

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