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Die Rückkehr der Wölfe - Wie kann eine Co-Existenz gelingen?
Description
Wie kann eine friedliche Co-Existenz mit dem Wolf gelingen? Die Rückkehr des Wolfs ist ein heiß diskutiertes Thema, bei dem sich Landwirte, Alm-Betreiber und Naturschützer oft unversöhnlich gegenüberstehen. Dabei bemühen sich zahlreiche Biologen und Wildtiermanager um umsetzbare Lösungen. Autor: Lutz Reidt (BR 2025)
Credits
Autor dieser Folge: Lutz Reidt
Regie: Sabine Kienhöfer
Es sprachen: Rahel Comtesse
Technik: Adele Meßmer
Redaktion: Bernhard Kastner
Im Interview:
- - Prof. Wolfgang Schröder, Wildbiologe, Uni München (emeritiert)
- - Josef Glatz, Alpenwirtschaftlicher Verein Oberbayern
- - Peter Strohwasser, Untere Naturschuzbehörde am Landratsamt in Garmisch-Partenkirchen
- - Marcel Züger, Biologe und Naturschützer, Salouf (Schweiz)
Wir freuen uns über Feedback und Anregungen zur Sendung per Mail an radiowissen@br.de.
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Das vollständige Manuskript gibt es HIER.
Lesen Sie einen Ausschnitt aus dem Manuskript:
Sprecher:
In den Ammergauer Alpen oberhalb von Garmisch-Partenkirchen scheint die Welt noch in Ordnung. Friedlich grasen braune, beigefarbene und schwarzweiße Rinder auf den sattgrünen Almweiden. Sanft steigt das Gelände nach Westen und Norden an. Weiter talwärts haben sich einige Kühe zur Tränke versammelt, in einer kleinen Mulde unterhalb der Enningalm.
Atmo: Bimmelnde Kuhglocken
Sprecher:
Die beliebte Einkehr von Bergwanderern und Mountainbikern hat heute an diesem sonnigen Vormittag auch Josef Glatz angesteuert, Vorstand des Almwirtschaftlichen Vereins Oberbayern. Entspannt lässt der Garmischer Landwirt die Postkartenidylle auf sich wirken:
01 Zsp. Rückkehr der Wölfe - Josef Glatz
„Da haben wir Fleckvieh heroben, dann haben wir sogar einzelne Schwarzbunte und natürlich die aussterbende Rasse Murnau-Werdenfelser, was bei uns die Bauern noch halten, Die Murnau-Werdenfelser haben eine braun-rötliche Färbung und haben schwarze Flecken drinnen so. Die sind halt bestens geeignet für die Abweidung, weil die ziemlich alles nutzen. Auch, wenn die Weide nicht so gut ist, die Murnauer Werdenfelser gibt trotzdem mehr Milch, weil sie eben aus einer schlechten Weide auch noch was macht.“
Sprecher:
Josef Glatz lässt seinen Blick nach Süden schweifen, hinüber zum gut 1.900 Meter hohen Hirschbichel, der majestätisch über der Enningalm thront.
Die grasgrüne Bergflanke fällt steil nach Nordosten ab un