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Die Woche SPEZIAL – Der Pfefferminzia Sonder-Podcast zum Thema Expats
Description
Moin aus Hamburg und herzlich Willkommen zu einer Spezialausgabe von „Die Woche“. Wir widmen uns heute ausländischen Fachkräften, die in Deutschland arbeiten. Das sind sogenannte Expatriates oder kurz Expats. Folgende Themen rund um diese Zielgruppe erwarten Sie in diesem Podcast:
• Wir erklären, warum Expats eine lukrative Zielgruppe für Makler sind und schauen uns den Markt an.
• Tim Penopp, Experte für internationale Krankenversicherungen bei der Hallesche, erklärt unter anderem im Interview, wie Makler Expats am besten erreichen.
• Welche Versicherungen brauchen die ausländischen Fachkräfte eigentlich – und worauf kommt es dabei an? Auch das ist eines unserer Themen.
• Vermittler Claus Edam berichtet, wie er sich auf die Beratung von Expats spezialisierte, welche Faktoren bei der Beratung wichtig sind und wie sich die Versicherungsanbieter in diesem Bereich eigentlich schlagen.
• Zum Schluss gehen wir noch einmal ausführlich darauf ein, wie eine gute Expat-Beratung aussehen sollte.
Aber bevor wir starten, geht an dieser Stelle ein Dank an den Sponsor dieses Specials – die Hallesche.
Das Marktpotenzial Für immer mehr deutsche Unternehmen werden internationale Fachkräfte zur Rettung in Zeiten zunehmenden Personalmangels. Laut Institut der deutschen Wirtschaft lebten und arbeiteten Mitte 2024 rund 5,5 Millionen Menschen mit ausländischem Pass in Deutschland. Man bezeichnet sie als „Expatriates“, kurz Expats: Personen, die vorübergehend oder längerfristig ohne Einbürgerung in einem anderen Land beschäftigt sind.
Aktuell sind mehr als 2 Millionen internationale Fachkräfte in Berufen und Branchen tätig, in denen qualifiziertes Personal besonders knapp ist. Dazu zählt vor allem der MINT-Sektor, also die Bereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, aber auch das Transportgewerbe, medizinische Berufe oder die Pflege.
In ihrer neuen Heimat auf Zeit stehen die Expats vor der anspruchsvollen Aufgabe, sich beruflich, sozial und kulturell zu orientieren und einzuleben. Dazu zählt auch, dass sie sich in einem fremden Land gegen diverse Lebensrisiken absichern müssen. Ihr Beratungsbedarf ist sehr hoch und betrifft alle Lebensbereiche. Und genau das macht Expats zu einer hochinteressanten Zielgruppe für Versicherungsvermittler.
Weiterer Vorteil: Bislang werden internationale Fachkräfte nur von wenigen Maklern zielgerichtet angegangen oder auch nur wahrgenommen. Das Segment eröffnet gute Marktchancen – die sich künftig sogar weiter verbessern dürften. Das Bundeswirtschaftsministerium rechnet nämlich damit, dass sich der Fachkräftemangel bis zum Ende der Dekade deutlich verschärfen und parallel dazu die Zahl der Expats in Deutschland weiter steigen wird.
Darum lohnt es sich für Vermittler, die wachsende Zielgruppe stärker ins Visier zu nehmen. Auf der Suche nach Expats können Vermittler etwa ihre bestehenden Kontakte zu Firmenkunden nutzen. Neben großen Unternehmen und Start-ups versuchen zunehmend auch kleine und mittlere Unternehmen (KMU), freie Stellen mit internationalen Fachkräften zu besetzen. Aber auch die sozialen Medien bieten hier gute Anknüpfungspunkte, wie wir im jetzt folgenden Gespräch gleich erfahren werden.
Im Gespräch Tim Penopp ist Experte für internationale Krankenversicherungen bei der Hallesche. Im Gespräch verdeutlicht er noch einmal, warum die Zielgruppe der Expats interessant ist und wie Vermittler sie am besten erreichen. Und er geht darauf ein, welche Unterstützung die Hallesche Vermittlern und Expats bietet, um eine möglichst gute Absicherung zu gewährleisten. Hören wir mal rein.
Der Versicherungsbedarf Die Sprache lernen, Behördengänge erledigen, im neuen Job zurechtfinden: Für Expats ist der berufliche und private Neustart in Deutschland mit viel Arbeit und Stress verbunden. Hinzu kommt, dass der Versicherungsschutz aus dem Heimatland häufig nicht mehr zum neuen Be