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SR66 Mord | § 211 StGB | Heimtücke | Restriktive Auslegung | Teil 2
Description
📄 Beschreibung:
Die Heimtücke ist das am häufigsten bejahte Mordmerkmal – aber gerade deshalb auch besonders umstritten. In Teil 2 der Reihe werfen wir einen Blick auf die restriktive Auslegung der Heimtücke: Warum ist sie nötig? Und wie wirkt sie sich auf die Prüfung in der Klausur aus?
Diese Folge bietet den theoretischen Unterbau für alle praktischen Konstellationen, die in den nächsten Teilen folgen – und macht deutlich, warum das bloße Ausnutzen von Arglosigkeit eben nicht automatisch zur Heimtücke führt.
🎧 Was steckt drin?
- Warum ist eine restriktive Auslegung erforderlich?
- Verfassungsrechtlicher Hintergrund: Art. 103 Abs. 2 GG und das Bestimmtheitsgebot
- Kritik an der Weite des Heimtückebegriffs
- Dogmatische Versuche der Eingrenzung (z. B. durch „feindliche Willensrichtung“ oder Ausnutzungsbewusstsein)
- Auswirkungen auf die Fallbearbeitung in der Klausur
💡 Lerneffekte:
- Verständnis der Heimtücke als Ausnahmetatbestand
- Verknüpfung von Strafrecht AT, BT und Verfassungsrecht
- Argumentationsgrundlagen für Grenzfälle
- Theoretischer Rahmen für die nachfolgenden Heimtücke-Folgen
- Sensibilisierung für den Wertungsrahmen bei § 211 StGB
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