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SR067 Mord | § 211 StGB | Heimtücke | Ausnutzungsbewusstsein & feindliche Willensrichtung | Teil 3
Description
📄 Beschreibung:
Heimtücke ist mehr als nur ein Überraschungsangriff – sie setzt auch voraus, dass der Täter die Arg- und Wehrlosigkeit bewusst ausnutzt – und das in feindlicher Willensrichtung. Was bedeutet das genau? Und wie grenzt man diese Elemente sicher voneinander ab?
In Teil 3 der Heimtücke-Reihe klären wir, was es mit dem sogenannten Ausnutzungsbewusstsein auf sich hat, wie man es prüft – und in welchen Konstellationen es streitig wird. Außerdem geht’s um das Korrektiv der feindlichen Willensrichtung, das vor allem in Pflege- und Mitleidstötungen eine Rolle spielt.
🎧 Was steckt drin?
- Ausnutzungsbewusstsein: Was muss der Täter wissen und wollen?
- Subjektive Prüfungsebene bei objektivem Mordmerkmal
- Feindliche Willensrichtung: Wozu dient sie?
- Anwendungsfälle: Tötung aus Mitleid, Sterbehilfe, Überforderung
- Klausurtaugliche Formulierungen für beide Elemente
💡 Lerneffekte:
- Saubere Trennung objektiv/subjektiv bei Heimtücke
- Definition und Prüfung des Ausnutzungsbewusstseins
- Verständnis der feindlichen Willensrichtung als strafrechtliches Korrektiv
- Umgang mit problematischen Fallkonstellationen
- Vorbereitung auf Konstellationen mit moralischer Ambivalenz
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