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SR068 Mord | § 211 StGB | Heimtücke | Arglosigkeit & „In-die-Falle-locken“ | Maßgeblicher Zeitpunkt | Teil 4
Description
📄 Beschreibung:
In Teil 4 zur Heimtücke geht’s um die entscheidende Frage: Wann muss das Opfer eigentlich arglos sein? Und wie ist das, wenn der Täter das Opfer unter einem Vorwand in eine Falle lockt – ist es dann noch „arglos“ im Moment der Tötung?
Wir beleuchten den maßgeblichen Zeitpunkt der Arglosigkeit, typische Klausurkonstellationen rund ums „Fallenstellen“ und den Meinungsstand zu bewusst hergestellten Konfrontationslagen.
🎧 Was steckt drin?
- Maßgeblicher Zeitpunkt der Arglosigkeit: Ex-ante oder ex-ante/ex-post-Betrachtung?
- „In-die-Falle-locken“: Klassischer Heimtücke-Fall oder problematisch?
- Übergang von Arglosigkeit zu Wehrlosigkeit bei dynamischem Tatgeschehen
- Rückbeziehung der Arglosigkeit bei kurzzeitiger Erkenntnis vor dem Angriff
- Rechtsprechung und Literatur im Vergleich
💡 Lerneffekte:
- Klarer Prüfungsansatz zur Arglosigkeit im Tatzeitpunkt
- Argumentation bei heimtückischer Planung (Falle stellen)
- Verknüpfung von Heimtücke mit subjektivem Tatplan
- Vermeidung typischer Fehler bei der zeitlichen Prüfung der Mordmerkmale
- Vorbereitung auf anspruchsvolle Fallgestaltungen mit Wechselmomenten
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Knauff, Öffentliches Wirtschaftsrecht
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