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Der Dackel - Auf kurzen Beinen zur Kultfigur

Der Dackel - Auf kurzen Beinen zur Kultfigur

Published 2 years ago
Description

Dackelartige Hunde gibt es seit dem Mittelalter. Kurzbeinige Hunde wurden zur Jagd in unterirdischen Fuchs- und Dachsbauten eingesetzt. Mutig mussten sie sein und zur Not auch ohne den Jäger klarkommen. (BR 2017) Autorin: Christiane Seiler

Credits
Autor/in dieser Folge: Christiane Seiler
Regie: Eva Demmelhuber
Es sprachen: Axel Wostry, Irina Wanka, Paul Herwig
Technik: Christine Frey
Redaktion: Bernhard Kastner

Im Interview:
Cyprienne Geilen, Tierärztin und Züchterin;
Arno Blin, Rentner und Jäger 

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Das vollständige Manuskript gibt es HIER.

Lesen Sie einen Ausschnitt aus dem Manuskript:

Atmo Dackelschau 

MUSIKAKZENT   Kleiner Dackel vor dem Laden

MUSIK  Ein kleiner Hund

OT1 Geilen

Im süddeutschen Raum heißen sie eher Dackel, im norddeutschen Raum heißen sie eher Teckel, manche sagen auch Dachshunde. Im Ausland sagt man auch eher „Dachshund“ oder dashhound, also nicht badger dog, was man erwarten würde, oder halt basotti auf Italienisch, das ist alles der gleiche Hund …

Musik aus

Atmo: Tür auf, Dackelgekläff, Atmo weiter unter Sprecherin

Sprecherin

Wir sind bei einer Zuchtschau des Deutschen Teckel Klubs im Land Brandenburg, südlich von Berlin. Inmitten der rustikalen Scheune am Dorfrand befindet sich ein mit grauem Nadelfilz ausgelegter Führring. Dackelbesitzer heben ihre vierbeinigen Lieblinge behutsam auf einen Tisch, um sie vom Richter und seinem Helfer begutachten zu lassen. Die Dackel sind mal winzig, mal groß, mal haben sie kurzes, mal raues, mal seidig langes Fell. Die Richter schauen in spitze Mäuler, vermessen Rückenlänge und Brustumfang, lassen die Hunde dann wieder zu Boden und im Ring an dünnen Leinen im Kreis marschieren. Am anderen Leinenende einer schwarz-braunen Zwergdackeldame geht stolz und besorgt ein großer junger Mann in grüner Jägerstrickjacke und mit Samurai-Zopf, seine Hündin schmeißt eifrig die Stummelbeinchen, so schnell, dass die Konturen ineinanderfließen. 

MUSIK Jagdquartett  4. Satz: Allegro assai

Sprecher

Die Bewegung des Hundes sieht aus wie auf dem berühmten Ölgemälde des italienischen Futuristen Giacomo Balla. "Dinamismo di un cane al guinzaglio", auf deutsch "Bewegungsrhythmus eines Hundes an der Leine" heißt das Werk aus dem Jahre 1912. Zu dieser Zeit versuchen sich viele Künstler an der Darstellung von Bewegung, angeregt durch die neuen Möglichkeiten der Fotografie, die einzelne Bewegungsphasen im Bild festhalten kann. 

Auf Ballas Bild schwingt die Leine, das Schwänzchen wedelt, die Beine flie

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