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Vertragsarbeiter in der DDR - Fremd im Bruderstaat
Description
Sie lebten abgeschottet von der restlichen Bevölkerung, denn eine dauerhafte Einwanderung war nicht erwünscht: Die sogenannten Vertragsarbeiter aus Vietnam, Mosambik, Angola, Polen oder Ungarn, die den Mangel an Arbeitskräften in der DDR ausgleichen sollten. Wie erging es ihnen nach der Wende? Autorin: Maike Brzoska
Credits
Autorin dieser Folge: Maike Brzoska
Regie: Susi Weichselbaumer
Es sprachen: Dorothea Anzinger, Jerzy May
Redaktion: Nicole Ruchlak
Im Interview:
Ann-Judith Rabenschlag Karpe, Historikerin, Universität Stockholm;
Birgit Weyhe, Illustratorin des Comic-Buches “Madgermanes”;
Thach Nguyen, ehemaliger DDR-Vertragsarbeiter;
Tamara Hentschel, DDR-Wohnheim-Betreuerin, Bürgerrechtlerin
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Das vollständige Manuskript gibt es HIER.
Lesen Sie einen Ausschnitt aus dem Manuskript:
MUSIK Motivated work Z8034318 119 0.44 Min.
SPRECHERIN
Im April 1980 beschließen die Regierungen der Deutschen Demokratischen Republik und der Sozialistischen Republik Vietnam einen Staatsvertrag.
ZITATOR
Geleitet vom Wunsch zur Vertiefung der brüderlichen Zusammenarbeit (…) haben die Regierungen (…) folgendes vereinbart: Die Regierung der DDR gewährleistet vietnamesischen Facharbeitern (…) für die Dauer von jeweils vier Jahren die Aufnahme einer Beschäftigung in Betrieben (…) der Deutschen Demokratischen Republik.
SPRECHERIN
Der Grund ist einfach, sagt die Historikerin Ann-Judith Rabenschlag Karpe. Sie hat an der Universität Stockholm ihre Dissertation über Vertragsarbeit in der DDR geschrieben.
01 O-TON (Rabenschlag Karpe)
Der Grund ist in der DDR genau derselbe wie in Westdeutschland und in ganz vielen anderen europäischen Staaten. Es besteht schlicht und ergreifend ein Arbeitskräftemangel.
SPRE