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Glockenbecher - Archäologie und Genetik der Jungsteinzeit

Glockenbecher - Archäologie und Genetik der Jungsteinzeit

Published 1 year, 10 months ago
Description

In der Spätsteinzeit entstand in Europa die Glockenbecherkultur. Genetiker und Archäologen sind gemeinsam der Frage auf der Spur, wie diese weitläufige Kultur entstanden ist. Autor: Matthias Hennies (BR 2019)

Credits
Autor dieser Folge: Matthias Hennies
Regie: Martin Trauner
Es sprachen: Johannes Hitzelberger, Constanze Fennel
Technik: Andreas Lucke
Redaktion: Thomas Morawetz

Im Interview:
Elisabeth Reuter, Töpferin, Friedland;
Prof. Philipp Stockhammer, LMU München;
Dr. Wolfgang Haak, MPI für Menschheitsgeschichte, Jena;
Dr. Guido Brandt, MPI für Menschheitsgeschichte, Jena;
Prof. Harald Meller, Landesarchäologe von Sachsen-Anhalt, Halle

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Das vollständige Manuskript gibt es HIER.

Lesen Sie einen Ausschnitt aus dem Manuskript:

Atmo 1 Werkstatt 43:35 

Schmirgeln, Klopfen, Wasser rauscht

Sprecher

Elisabeth Reuter, Töpferin, sitzt in ihrer Werkstatt an einem alten Tisch und knetet eine Rolle Ton. Trennt ein Stück ab und formt ein Gefäß. 

1. O-Ton Reuter 13:20

Geräusche. Ich drehe es auf der Unterlage immer und bearbeite es auf der einen Seite mit den Daumen und auf der anderen Seite mit den restlichen Fingern, also mit beiden Händen gleichzeitig -

Atmo 2 Werkstatt 39:27 unterlegen

MUSIK

Sprecherin / Titel

Glockenbecher – Archäologie und Genetik der Jungsteinzeit. Eine Sendung von Matthias Hennies („Hénnjes“).

Sprecher

Elisabeth Reuter töpfert einen Becher, der in der Jungsteinzeit, im 3. Jahrtausend vor Christus, in ganz Europa verbreitet war. Damals kannten die Menschen die Töpferscheibe noch nicht, auf der sich Tongeschirr viel schneller produzieren lässt. Die Töpferin aus Friedland in Hessen ist Spezialistin für Gefäße aus frühen Jahrtausenden. Im Handumdrehen formt sie ein rundes Schälchen, Basis für einen „Glockenbecher“, der mit jeder neuen Rolle Ton, die sie auf den Rand aufsetzt, größer wird. 

2. O-Ton Reuter 17:45

Und damit das Gefäß breiter wird, setze ich das nicht in die Mitte, sondern eher zum Rand hin und drücke es auch noch nach außen. Wir brauchen die Glockenform.

MUSIK

Sprecher

Der „Glockenbecher“ ist ein gutes, gründlich erforschtes Beispiel für eine große Frage der Geschichtswissenschaften: Wie haben sich in der Vergangenheit neue Ideen verbreitet? In

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