Episode Details
Back to Episodes
Als das Tier zum Freund wurde - Geschichte des Haustieres
Description
Im Laufe der Zeit und unter dem Einfluss gesellschaftlicher Veränderung gewinnt das Haustier für den Menschen große emotionale Bedeutung bis hin zum ebenbürtigen Familienmitglied. Autorin: Silke Wolfrum (BR 2019)
Credits
Autorin dieser Folge: Silke Wolfrum
Regie: Rainer Schaller
Es sprachen: Christian Baumann, Hemma Michel, Carsten Fabian
Technik: Roladn Böhm
Redaktion: Bernhard Kastner
Im Interview:
Clemens Wischermann (Professor; Professor für Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Universität Konstanz);
Rüdiger Korbel (Professor; Leiter der Klinik für Vögel, Kleinsäuger, Reptilien und Fische, LMU München);
Ernst Günther (Dr.; Autor des Buches "Wenn ich ein Vöglein wär" und Ehrenpräsident der Gesellschaft für arterhaltende Vogelzucht)
Diese hörenswerten Folgen von radioWissen könnten Sie auch interessieren:
Tiere in der Pubertät - abenteuerlustig, impulsiv, risikofreudig
JETZT ANHÖREN
Tierisch bewusst - Denken und empfinden Tiere?
JETZT ANHÖREN
Tiere als Therapeuten - Wenn Tiere Seelen heilen
JETZT ANHÖREN
Tiere verstehen? - Zwischen Deutung und Forschung
JETZT ANHÖREN
Wir freuen uns über Feedback und Anregungen zur Sendung per Mail an radiowissen@br.de.
RadioWissen finden Sie auch in der ARD Audiothek:
ARD Audiothek | RadioWissen
JETZT ENTDECKEN
Das vollständige Manuskript gibt es HIER.
Lesen Sie einen Ausschnitt aus dem Manuskript:
MUSIK
O-TON 1 Clemens Wischermann
Natürlich ist es auch so, dass die Beziehungen zwischen Mensch und Tier nicht herrschaftsfrei sind. Es gibt ne Ausnahme, mit so einer Ausnahme lebe ich auch zusammen, nämlich Katzen, die eine Katzenklappe haben, mit der sie rausgehen können oder nicht. Das ist sozusagen so das Ideal der freiheitsliebenden Tiervorstellung. Die Katze kommt und geht und wenn sie geht, sagt man zu ihr, ‚komm bitte wieder!‘
O-TON 2 Ernst Günther
Ich habe zum Beispiel in einer größeren Voliere einen Schwarm Zebrafinken fliegen. Wenn Sie diese Vögel in einem Schwarm fliegen haben, dann zeigen sie ein völlig anderes Verhältnis als wenn sie ein Paar in einem Käfig halten. Oder ich vergesellschafte Vögel verschiedener Arten miteinander, sie kommen ja auch in der Natur miteinander vor. Da erlebt man Verhaltensweisen, die man nicht gewusst hat bis dahin. Die Vogelhaltung wie auch die Tierhaltung in den zoologischen Gärten hat zur Kenntnis der Lebensweise der Tiere in erheblichem Maße beigetragen.
O-TON 3 Rüdiger Korbel
Auch wenn hier bei uns in der Klinik ein Schwerpunkt die Vogelhaltung darstellt, bin ich - ich traue es mich kaum zu sagen - aber ich bin ein Katzenmensch und habe hier eine sehr große emotionale Bindung zu Katzen. Wenn ich ein Haustier halten könnte, dann wür