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Söldner - Geschichte der Schattenarmeen

Söldner - Geschichte der Schattenarmeen

Published 1 year, 9 months ago
Description

Der Krieg ist ihr Handwerk. Doch sie kämpfen nicht als Soldaten für ihr Land, sondern gegen Sold, also gegen Bezahlung, für eine fremde Macht. Das Söldnertum besteht schon seit langem. Von Claudia Steiner (BR 2024)

Credits
Autorin dieser Folge: Claudia Steiner
Regie: Sabine Kienhöfer
Es sprach: Rahel Comtesse
Technik: Stefan Oberle
Redaktion: Thomas Morawetz

Im Interview:
Prof. Dr. Martin Clauss, Technischen Universität Chemnitz.
Dr. Lennart Gilhaus, Institut für Alte Geschichte der Universität Bonn.
Dr. Johann Schmid (Aussprache wie Schmied), Oberst im Generalstab; Staatswissenschaftler am Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr (ZMSBw) sowie Non-Resident Fellow am Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg. 


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Das vollständige Manuskript gibt es HIER.

Lesen Sie einen Ausschnitt aus dem Manuskript:

SPRECHERIN 

Der Krieg ist ihr Handwerk. Doch Söldner kämpfen nicht als Soldaten für ihr Land, sondern gegen Sold, also gegen Bezahlung für eine ausländische Macht. So wie die berüchtigte Wagner-Gruppe, die zeitweise an der Seite der russischen Armee in der Ukraine kämpfte, aber auch im afrikanischen Mali im Auftrag der Regierung gegen Rebellen und Dschihadisten. Profi-Krieger werden rekrutiert, wenn zum Beispiel reguläre Armeen Verstärkung brauchen oder auch, weil sie spezielle Fähigkeiten haben, die nur für einen bestimmten Einsatz notwendig sind. 

Musik hoch

SPRECHERIN

Ihr rechtlicher Status ist im Zusatzprotokoll aus dem Jahr 1977 zu dem Genfer Abkommen von 1949 über den Schutz der Opfer internationaler bewaffneter Konflikte geregelt. In Artikel 47 heißt es, dass Söldner keinen Anspruch auf den Status eines Kombattanten, also als Angehöriger der Kampftruppen, oder eines Kriegsgefangenen haben. Damit sind sie vom Schutz durch die Genfer Konvention ausgenommen. Im Fall einer Gefangennahme gelten für sie nur die grundlegendsten humanitären Grundsätze. Die Definition, wer als Söldner gilt, ist lang und kompliziert. So heißt es zum Beispiel, dass Söldner im Inland oder Ausland angeworben werden, um in einem bewaffneten Konflikt zu kämpfen und tatsächlich unmittelbar an Feindseligkeiten teilnehmen. Wichtig ist unter anderem auch, dass es Söldner um Streben nach persönlichem Gewinn geht. Sie sind zudem keine Staatsangehörige einer der am Konflikt beteiligten Parteien. 

Musik: Coming closer red 1‘04

SPRECHERIN

Die Bundeswehr lehnt den Dienst von Söldnern bei Auslandseinsätzen ab. Es ist zudem strafbar, deutsche Staatsangehörige für Kämpfe im Ausland a

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