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Die Geschichte der Bergretter - Helden und Heldinnen der Alpen

Die Geschichte der Bergretter - Helden und Heldinnen der Alpen

Published 1 year, 6 months ago
Description

Standen dem Bergretter vor 100 Jahren lediglich Seil, Pickel und pure Körperkraft zur Verfügung, so kann er sich heute zahlloser technischer Entwicklungen bedienen. Dennoch: Ein alpiner Rettungseinsatz bedarf einer gehörigen Portion Handarbeit und Geschick. Und: Der technische Fortschritt ist nicht immer nur ein Segen! Von Markus Mähner

Credits
Autor dieser Folge: Markus Mähner
Regie: Kirsten Böttcher
Es sprachen: Caroline Ebner, Jennifer Güzel, Friedrich Schloffer
Technik: Laura Picerno
Redaktion: Hellmuth Nordwig

Im Interview:
Robert Zimmermann, Bergwacht Steingaden-Peiting
Roland Ampenberger, Bergwacht Bayern

Weiterführende Links:

Bergwacht Bayern HIER

Bergwacht Bayern, Region Steingaden-Peiting HIER

Wir freuen uns über Feedback und Anregungen zur Sendung per Mail an radiowissen@br.de.

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Das vollständige Manuskript gibt es HIER.

Lesen Sie einen Ausschnitt aus dem Manuskript:

SPRECHERIN 2 

Es ist der 12. November 2023. 16 Uhr. Bei der Leitstelle der Bergwacht Bayern geht ein Hilferuf ein: Vier Bergsteiger sind am ausgesetzten Gjaidsteig im Karwendel in einen Schneesturm geraten und kommen weder vor noch zurück. Bereits eine halbe Stunde später stapfen 7 Bergwachtler den verschneiten Gjaidsteig entlang. Alles Ehrenamtliche.

GERÄUSCH Hallentür öffnen

SPRECHERIN

So wie Robert Zimmermann.

ROBERT 1

Wir sind jetzt hier in der Bergrettungswache Steingaden. Das ist eben unsere Garage, in der wir die Fahrzeuge deponiert haben und unsere Ausrüstung zwischengelagert ist.

SPRECHERIN

Robert Zimmermann ist Mitglied der Bergwacht Steingaden-Peiting. Schon als Jugendlicher gerne in den Ammergauer Bergen unterwegs, stieß er einmal mit einem Freund nach einer Klettertour am Geiselstein - im Bergmassiv zwischen Schloss Linderhof und Schloss Neuschwanstein gelegen - auf ein paar Ehrenamtliche der Bergwacht:

ROBERT 2

Wir waren eben am Geiselstein klettern, sind auf dem Runterweg an der Kenzenhütte vorbeikommen. Die Bergwachtler waren dagesessen und man hat mit denen halt geratscht: Und? Was ist bei euch so alles los? Und dann hat es geheißen: man würde mal wieder Anwärter brauchen. Wie schaut es aus: Du bist doch einer, der geht in´n Berg. Und ja, eigentlich: Warum nicht? Ich war früher mal bei der Feuerwehr - vielleicht ist da auch so ein gewisses Helfersyndrom. Und dann habe ich gesagt: ja ich schaue mir das gerne mal an! Und dann war eben zwei Jahre lang Ausbildung, bei der du ja dann als Anwärter mit dabei bist. Du darfst noch keine Einsätze machen. Dann habe ich natürlich die ganze Ausbildung mitgemacht und dann die Sommer- und die Winterprüfung absolviert.

SPRECHERIN

In dieser Ausbildung lernen die Bergwachtanwärter den Umgang mit den technischen Hilfsmitteln, diverse Abseiltechniken, und sie bekommen eine notfallmedizinische Ausbildung, so wie Rettungssanitäter.

Was Robert neben der Bergbegeisterung mitbringen musste, war natürlich auch dass er sich im schwierigen Gelände sicher bewegen kann und im Bedarfsfall sogar klettern. Und: Ja, auch den Wunsch Menschen helfen zu können. Roland Ampenberger, Sprecher

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