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"Der Hund oder ich!" - Tiere in der Partnerschaft
Description
Haustiere können in Partnerschaften durchaus für Reibereien sorgen: Der Hund schläft im Bett, der neue Partner hingegen im Gästezimmer. Die Katze pinkelt auf die Klamotten des "Nebenbuhlers", der in ihr Revier eingedrungen ist. Ohne viel Geduld und Kompromissbereitschaft läuft dann gar nichts. Von Karin Lamsfuß
Credits
Autorin dieser Folge: Karin Lamsfuß
Regie: Sabine Kienhöfer
Es sprachen: Julia Fischer, Thomas Birnstiel
Technik: Helge Schwarz
Redaktion: Bernhard Kastner
Im Interview:
Dr. Silke Wechsung, Psychologin
Prof. Andrea Beetz, Psychologin
Eric Hegmann, Paartherapeut
Tanja Brandt, Tierfotografin
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ZUM PODCAST
Literaturtipps:
Silke Wechsung: Mensch und Hund: Beziehungsqualität und Beziehungsverhalten (Schriftenreihe Psychologie der Mensch-Tier-Beziehung) 2008, S. Roderer Verlag
Tanja Brandt: Die Eulenflüsterin. Lübbe Verlag, 2019
Wir freuen uns über Feedback und Anregungen zur Sendung per Mail an radiowissen@br.de.
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Das vollständige Manuskript gibt es HIER.
Lesen Sie einen Ausschnitt aus dem Manuskript: O-Ton 1 Silke Wechsung (0‘12“)
Man kommt abends vom Arbeiten und der Hund wird fröhlich begrüßt und dann kommt erst mal lange nichts. Und irgendwann dann sagt man dann vielleicht auch mal der Ehefrau oder dem Ehemann „Hallo“.
O-Ton 2 Eric Hegmann (0‘10“):
„Es ist doch ganz normal, dass man sich morgens erst mal küsst und danach den Hund küsst.“ Wer sagt das? Wer sagt, dass das normal ist?
O-Ton 3 Tanja Brandt (0‘05“):
Für mich sind die Tiere komplett selbstverständlich. Ich denk mir jetzt nicht, dass da jemand Probleme mit haben kann.
O-Ton 4 Silke Wechsung (0‘07“)
Unabhängig vom Familienstatus ist der Hund für 35 Prozent aller Hundehalter der wichtigste Partner.
O-Ton 5 Tanja Brandt (0‘05“):
Die Hunde sind schon so ein bisschen Killer. Also ich glaube, die Beziehung wäre harmonischer ohne die Hunde.
Sprecher:
Tiere in der Partnerschaft: Sie können die Zweierbeziehung bereichern, beide Partner gleichermaßen erfreuen. Mit einem Haustier zusammenzuleben, kann herzerwärmend sein, berührend, tröstend, verbindend und manchmal auch einfach unglaublich lustig. Gemeinsam für ein Lebewesen zu sorgen, kann beide Partner zusammenschweißen. M