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Wie die Körpergröße unsere Gesellschaft prägt
Description
Körpergröße ist eines unserer bestimmenden Merkmale. Was wir sehen, sind die Unterschiede: zu uns selbst, aber auch statistisch. Weil etwa größere Menschen erfolgreicher und gesünder sind. Biologisch bestimmen vor allem die Gene unsere Größe. Doch wie beeinflussen sich Größe und Gesellschaft? Von Sebastian Kirschner
Credits
Autor dieser Folge: Sebastian Kirschner
Regie: Irene Schuck
Es sprachen: Andreas Neumann, Friedrich Schloffer
Technik: Susanne Harasim
Redaktion: Bernhard Kastner
Im Interview:
Dr. Eva Rosenstock, Archäologin (Universität Bonn);
Prof. Dr. Michael Hermanussen, Kinder- und Jugendmediziner;
Dr. Christiane Scheffler, Humanbiologin (Universität Potsdam);
Dr. Gert Stulp, Soziologe (Universität Groningen, NL)
Und noch eine besondere Empfehlung der Redaktion:
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Wie wir ticken - Euer Psychologie Podcast
Wie gewinne ich die Kraft der Zuversicht? Warum ist es gesund, dankbar zu sein? Der neue Psychologie Podcast von SWR2 Wissen und Bayern 2 Radiowissen gibt Euch Antworten. Wissenschaftlich fundiert und lebensnach nimmt Euch "Wie wir ticken" mit in die Welt der Psychologie. Konstruktiv und auf den Punkt. Immer mittwochs, exklusiv in der ARD Audiothek und freitags überall, wo ihr sonst eure Podcasts hört.
ZUM PODCAST
Literaturtipps:
- Michael Hermanussen/ Christiane Scheffler, „Größenwahn – Zur Evolution biologischer Signale im sozialen Miteinander“ (Springer-Verlag, ab Oktober 2024): zeigt allgemeinverständlich, auf welche Weise sich Körpergröße auf unseren Alltag auswirkt, wie sie unser soziales, politisches und wirtschaftliches Leben beeinflusst; viele weiterführende Literaturhinweise
- Barry Borgin, „Patterns of human growth“ (2020): Welche Faktoren beeinflussen das menschliche Wachstum und wie spielen sie zusammen? Barry Borgin erklärt es.
- Frank Siegmund, „Die Körpergröße der Menschen in der Ur- und Frühgeschichte Mitteleuropas und ein Vergleich ihrer anthropologischen Schätzmethoden“ (2010): eines der Standardwerke, wenn es um Körpergrößen jenseits der Neuzeit geht – und wo die Probleme liegen, sie zuverlässig zu ermitteln
- John Komlos, „Körpergröße und Wohlstand“ in: Spektrum der Wissenschaft (9) 2005: prägnante und verständliche Sicht eines Wirtschaftshistorikers. Komlos gilt als einer DER Vertreter, dass sich an Körpergrößen ablesen lässt, wie gut es einer Gesellschaft geht
- John Tyler-Bonner, „Why size matters“ (2006): Psychologie und Gesellschaft beiseite; wie anders sich die Physik für die Allergrößten (und Allerkleinsten) auswirkt
Wir freuen uns über Feedback und Anregungen zur Sendung per Mail an radiowissen@br.de.Radiowissen finden Sie auch in der ARD Audiothek:
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Das vollständige Manuskript gibt es HIER.
Lesen Sie einen Ausschnitt aus dem Manuskript:
SPRECHER
Klein und ein Tyrann. Einer, der seine geringe Größe mit Macht kompensieren musste. Der den Spott über seine kurze Statur mit diktatorischer Härte und der Herrschaft über halb Europa ausgeglichen hat.