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Aquakulturen - Fluch oder Segen?
Description
Seit 30 Jahren stagnieren die Fänge der Wildfischerei. Schon jetzt stammt jeder zweite weltweit konsumierte Fisch aus Aquakulturen. Angesichts einer wachsenden Weltbevölkerung gewinnt die Aquakultur als Lebensmittellieferant enorm an Bedeutung. Aber nachhaltig ist nicht alles. Von Jörn Breiholz und Michael Marek
Credits
Autoren dieser Folge: Jörn Breiholz und Michael Marek
Regie: Christiane Klenz
Es sprachen: Katja Amberger, Peter Veit
Redaktion: Bernhard Kastner
Im Interview:
Reinhold Hanel, Direktor des Instituts für Fischereiökologie am "Johann Heinrich von Thünen-Institut" für Fischerei in Bremerhaven
Ulfert Focken, Fischerei-Ökologe, "Thünen-Institut"
Jón Kaldal, Journalist, Icelandic Wildlife Fund, NGO Island
Daniel Jakobsson, Geschäftsführer Arctic Fish, Lachszuchtunternehmen
Elvar Friðriksson, Geschäftsführer North Atlantic Salmon Fund, NGO Island
Sigurdur Thorvsalds, Biologe und Naturschützer, Island
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Hör-Tipp:
Lost - Björk & Rosalia, 2023 auf YouTube
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Das vollständige Manuskript gibt es HIER.
Lesen Sie einen Ausschnitt aus dem Manuskript:
Sprecherin:
Bremerhaven an der deutschen Nordseeküste: Im beschaulich-historischen Fischereihafen riecht es nach Fish and Chips. Fangschiffe gibt es hier schon lange nicht mehr. Stattdessen: Räuchereien, Restaurants und Souvenirläden. Einen Steinwurf entfernt steht ein neues, modernes Glas-und-Stahl-Gebäude.
O-Ton 1: Ulfert Focken
"Wir sind hier in der Aquakultur Forschungsanlage des Thünen-Instituts für Fischereiökologie in Bremerhaven."
ATMO: Thünen-Institut / Sicherheitsschleuse
Sprecherin:
Sagt Professor Ulfert Focken. Wir stehen mit dem Spezialisten für Aquakultur und Fischernährung hinter der Sicherheitsschleuse im Erdgeschoss.
Ein leicht muffiger Geruch liegt in der Luft – wegen der Feuchtigkeit, erklärt der Wissenschaftler. In gut einem Dutzend Wasserbassins schwimmen verschiedene Fischarten unterschiedlicher Größe:
O-Ton 2: Ulfert Focken
"Hier sind verschiedene Becken von zahlreichen Aquarien mit circa 50 Litern bis hin zu Becken mit zwei Meter 50 Durchmesser, wo wir Tiere des warmen Bereiches halten. Das sind hier bei uns in erster Linie Karpfen und daneben auch tropische Garnelen, die sogenannte Pazifische Weißwein-Garnele. Wir machen hier Forschung in erster Linie zur Haltung und Fütterung dieser Arten."
MUSIK 1 ( SINE - Lost And Never Found 0’37)
Sprecherin: