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Saharastaub - Wenn sich der Himmel trübt

Saharastaub - Wenn sich der Himmel trübt

Published 10 months, 3 weeks ago
Description

Im Mittelalter galt er als böses Omen. Dabei steckt hinter Blutregen und Blutschnee nur Saharastaub. 200 Millionen Tonnen trägt der Wind pro Jahr bis in die Arktis. Der Staub kann unter Umständen der Gesundheit schaden. Aber er ist auch ein wertvoller Dünger und sorgt für Regen. Von Roana Brogsitter

Credits
Autorin dieser Folge: Roana Brogsitter
Regie: Sabine Kienhöfer
Es sprach: Julia Fischer
Technik: Ursula Kirstein
Redaktion: Iska Schreglmann

Im Interview:
Dr. Patric Seifert, Leibniz-Institut für Troposphärenforschung
Prof. Anke Friedrich, Institut für Geologie Ludwig-Maximilians-Universität München
Prof. Dennis Nowak, Institut und Poliklinik für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin

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Und noch eine besondere Empfehlung der Redaktion:

Linktipps:

Leibniz-Institut für Troposphärenforschung              HIER  und HIER 

Deutscher Wetterdienst                         HIER

Deutsche Meterologische Gesellschaft                  HIER

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Das vollständige Manuskript gibt es HIER.

Lesen Sie einen Ausschnitt aus dem Manuskript:

SPRECHERIN

Am 26. Mai 1554 kam es in der mittelfränkischen Stadt Dinkelsbühl zu einem seltenen Naturereignis. Es regnete Blut vom Himmel. So viel, dass sich die Wäsche, die zum Trocknen vor dem Stadttor hing, rot verfärbte. Der sogenannte Blutregen sorgte für Angst und Schrecken. Kündigte er Krieg und Blutvergießen an? Gott möge gnädig und barmherzig sein, bittet der Autor des Textes, der von dem Ereignis berichtet. Ergänzt werden seine Zeilen durch eine bildliche Darstellung des Blutregens, angefertigt vom Nürnberger Buchdrucker Hans Glaser. Das Original liegt heute in der Zentralbibliothek Zürich.

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