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Anatomie des autoritären Charakters - Was macht Menschen zu Faschisten?
Description
Was macht Menschen anfällig für rechtsradikale Ideologien? Diese Frage stellten sich schon Denker der Frankfurter Schule wie Erich Fromm, und Theodor W. Adorno. Mit Psychoanalyse und Marx entwickelten sie den Begriff des "autoritären Charakters" - gehorsam, konform und destruktiv. Ein Modell das bis heute weltweit relevant ist. Von Jerzy Sobotta
Credits
Autor dieser Folge: Jerzy Sobotta
Regie: Kirsten Böttcher
Es sprachen: Johannes Hitzelberger, Hemma Michel, Katja Schild, Peter Weiß
Technik: Christiane Gerheuser-Kamp
Redaktion: Bernhard Kastner
Im Interview:
Prof. Dr. Philipp Lenhard, Lehrstuhl für Jüdische Geschichte und Kultur der Ludwig-Maximilians-Universität München. Autor von „Café Marx. Das Institut für Sozialforschung von den Anfängen bis zur Frankfurter Schule.“ (Ch. Beck 2024)
Prof. Oliver Decker, Sozialpsychologe und Direktor des Else-Frenkel-Brunswik-Instituts für Demokratieforschung an der Universität Leipzig. Co-Herausgeber der Leipziger Autoritarismus-Studie.
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Und noch eine besondere Empfehlung der Redaktion:
"1984" von George Orwell - Widerstand ist zwecklos
"Krieg ist Frieden. Freiheit ist Sklaverei. Unwissenheit ist Stärke" - so lautet die Parole der einzigen Partei in Orwells dystopischen Roman von 1948. Die Geschichte von Winston Smith im Überwachungsstaat Ozeanien gehört zu den meistgelesenen Werken des 20. Jahrhunderts, allein der Titel ist zum Signalwort geworden. Denn es ist ein Buch, das als Barometer der Gegenwart funktioniert: Wie steht's um unseren Staat, unsere Welt heute im Vergleich zu Ozeanien? Im Zeitalter von Fake News, Wahlmanipulation und Datendiebstahl? Winston Smith, die Hauptfigur von "1984", beginnt schreibend eine hoffnungslose Rebellion. Der mehrfach preisgekrönte Erzähler Christian Brückner (u.a. Robert de Niros Synchronstimme) liest Orwells Sci-Fi-Klassiker in vier Folgen. JETZT ENTDECKEN
Linktipps:
Hier kann man testen, wie man auf der F-Skala abschneidet (englisch): IDRLABS
Literatur:
Theodor W. Adornos Beitrag zu den „Studien zum autoritären Charakter“ erschien auf Deutsch erst 1974 bei Suhrkamp.
Für ein breiteres Publikum analysiert Leo Löwenthal 1949 in „Falsche Propheten“ die Techniken faschistischer Agitatoren.
Philipp Lenhard gibt in „Café Marx“ einen fesselnden wie detailreichen Überblick über die Geschichte des Instituts für Sozialforschung und ihrer Protagonisten.
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Das vollständige Manuskript gibt es HIER.<