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AD(H)S bei Frauen – Unerkannt, weil unbekannt

AD(H)S bei Frauen – Unerkannt, weil unbekannt

Published 10 months, 2 weeks ago
Description

Ob Eckart von Hirschhausen oder Justin Bieber: Gefühlt haben immer mehr erwachsene Menschen eine Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung. Dabei werden Frauen allerdings häufig übersehen, seltener und meist später diagnostiziert als Männer. Und bei Frauen wird AD(H)S auch gern mit Depressionen verwechselt. Von Victoria Marciniak

Credits
Autorin dieser Folge: Victoria Marciniak
Regie: Sabine Kienhöfer
Es sprach: Victoria Marciniak
Technik: Simon Lobenhofer
Redaktion: Susanne Poelchau

Im Interview:
Dr. Astrid Neuy-Lobkowicz, Fachärztin für Psychosomatik und Psychotherapie
Lisa Tihanyi, Selbstständige mit AD(H)S
Nina Haffer, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Berliner Institut für Gesundheitsforschung in der Charité

Und noch eine besondere Empfehlung der Redaktion:
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Das vollständige Manuskript gibt es HIER.

Lesen Sie einen Ausschnitt aus dem Manuskript:

O-Ton 01 Lisa (01:25)

[00:07:17]Also ich gehe zum Beispiel in den Keller, ich will den Staubsauger holen, dann sehe ich da die Weihnachtsdeko und denke oh Moment, Weihnachtsdeko. Der Weihnachtsstern vom letzten Jahr hängt noch. Auf dem Weg zu dem Weihnachtsstern komme ich dann wieder an der Kaffeemaschine vorbei und denke uhh Kaffee wäre jetzt schön. Und dann sagt die Kaffeemaschine an, der Kaffeesatz muss geleert werden. Damit gehe ich an die Biotonne. Dann entdecke ich Oh Moment, da wuchert irgendwie Efeu neben der Tonne, aber weiß jetzt auch nicht, wo meine Gartenschere ist. Vielleicht habe ich eine, vielleicht auch nicht, aber habe jetzt auch keine Lust nachzugucken. Fahr dann in den Baumarkt und dann sehe ich da eine schöne Wandfarbe und denke mir im Moment den Schrank wollte ich doch schon lange mal streichen. Dann stehe ich wahrscheinlich im Baumarkt am Handy und recherchiere, welche Wandfarbe gut passen könnte auf Pinterest und vielleicht kauf ich irgendeine Farbe. Möglicherweise habe ich so eine Farbe sogar schon zu Hause, aber habe nicht nachgeschaut, ob ich eine habe. Irgendeine Farbe werde ich mitnehmen, aber dabei bestimmt vergessen, dass ich eigentlich noch eine Farbrolle bräuchte und ein Pinsel und auch keine Farbwanne habe. Aber die Farbe habe ich und die steht dann wahrscheinlich auch wieder ein halbes Jahr rum, bis ich irgendwann an dieser Farbe vorbeilaufe und denke: Jetzt ist der Moment. Aber staubgesaugt habe ich immer noch nicht. 

***akustischer Trenner***

Podcast-Ansage

Lisa Tihany will eigentlic

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