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Das Higgs-Boson - Das Gottesteilchen und die Weltmaschine

Das Higgs-Boson - Das Gottesteilchen und die Weltmaschine

Published 10 months, 2 weeks ago
Description

Um herauszufinden, was die Welt im Innersten zusammenhält, reichte dem englischen Physiker Peter Higgs eine einzige Idee: das nach ihm benannte Higgs-Teilchen. Die Suche danach erforderte einen gigantischen Teilchenbeschleuniger, Milliarden von Euro und ein halbes Jahrhundert Geduld. Von Franzi Konitzer

Credits
Autorin dieser Folge: Franziska Konitzer
Regie: Sabine Kienhhöfer
Es sprachen: Katja Amberger, Thomas Birnstiel, Robert Dölle, Christopher Mann, Sisi Forster
Technik: Andreas Lucke
Redaktion: Yvonne Maier

Im Interview:

Giulia Zanderighi, Max-Planck-Institut für Physik, Garching
Sandra Kortner, Max-Planck-Institut für Physik, Garching
Marumi Kado, Max-Planck-Institut für Physik, Garching

Und noch eine besondere Empfehlung der Redaktion:

Spannende Berichte über aktuelle Forschung und Kontroversen aus allen relevanten Bereichen wie Medizin, Klima, Astronomie, Technik und Gesellschaft gibt es bei IQ - Wissenschaft und Forschung:
BAYERN 2 | IQ - WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG

Linktipps:

Offizieller Mitschnitt des CERN des Coloquiums am 4. Juli 2012  HIER

Literatur:

Leon Lederman, „The God Particle“, 1993 erschienen, allerdings nie auf Deutsch

Frank Close, „Elusive: How Peter Higgs Solved the Mystery of Mass“, eine Biografie über Peter Higgs, die auch als fast allgemeinverständliche Biografie über das Higgs-Teilchen funktioniert

Wir freuen uns über Feedback und Anregungen zur Sendung per Mail an radiowissen@br.de.

Radiowissen finden Sie auch in der ARD Audiothek:
ARD Audiothek | Radiowissen
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Das vollständige Manuskript gibt es HIER.

Lesen Sie einen Ausschnitt aus dem Manuskript:

Zitator: 

„Habe nun, ach! Philosophie,

Juristerei und Medizin,

Und leider auch Theologie

Durchaus studiert, mit heißem Bemühn.

Da steh' ich nun, ich armer Tor,

Und bin so klug als wie zuvor!“

Sprecherin: 

In Johann Wolfgang von Goethes Werk „Faust I“ möchte der Gelehrte Dr. Heinrich Faust diesen frustrierenden Umstand nicht länger hinnehmen. Denn er will erkennen:

Zitator: 

„… was die Welt

Im Innersten zusammenhält …“

Sprecherin: 

Da die Wissenschaft ihm nicht zu dieser gewünschten Erkenntnis zu verhelfen mag, löst Faust das Problem auf andere Art: Er ergibt sich der Magie – und verkauft seine Seele an den Teufel. Aus heutiger Sicht vielleicht etwas voreilig: Denn inzwischen wissen wir, was die Welt zusammenhält: 

ZSP 01 Zanderighi: 

„What holds it together are the forces between particles. So the interactions that we have. The Standard model predicts a certain number of particles and predicts how they interact with each other. And these interactions are what hold the world together, the universe.“

VO  weiblich

„Was die Welt zusammenhält, sind die Wechselwirkungen zwischen den Teilchen. Das Standardmodell sagt uns, welche Teilchen es gibt und wie sie miteinander wechselwirken. Und diese Wechselwirkungen sind es, die unsere Welt, unser Universum, zusammenhalten.“ 

Sprecherin: 

… sagt Giulia Zanderig

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