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Der große Knall - Geschichte des Schießpulvers

Der große Knall - Geschichte des Schießpulvers

Published 10 months, 1 week ago
Description

Als das Schießpulver im Mittelalter aus Fernost nach Europa kam, machte es rasch Karriere im Militär. Für Feuerwaffen wurde Schwarzpulver zum unverzichtbaren Zündstoff. Die Mischung aus Holzkohle, Schwefel und Salpeter blieb über Jahrhunderte im Wesentlichen unverändert - eine Erfindung, mit der sich der Mensch die Welt untertan machte. Von Thomas Grasberger

Credits
Autor dieser Folge: Thomas Grasberger
Regie: 
Es sprachen:
Technik:
Redaktion:

Im Interview:
Dr. Benedikt Sepp, Historisches Seminar der LMU München, Abt. Neuere und Neueste Geschichte


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Das vollständige Manuskript gibt es HIER.

Lesen Sie einen Ausschnitt aus dem Manuskript:

Erzähler

Auf den ersten Blick könnte man die farbenfrohe Miniatur aus dem 14. Jahrhundert für ein buntes Bildchen in einem modernen Comic halten. Es fehlt nur die lautmalerische Sprechblase, in der „Peng!“ steht. Oder „Wumms!“

Erzählerin

„Pot de fer“ – „Feuertopf“ heißt das mittelalterliche Geschütz, das auf einer prachtvoll illustrierten, englischen Handschrift des Jahres 1326 verewigt ist. Ein großes, ockerfarbenes Gefäß, das auf einem vierbeinigen Holzgestell liegt. Im Hals der bauchigen Vase steckt ein Klotz, an dem ein langer Pfeil befestigt ist. Dahinter steht ein Mann, der seine Hände und Arme gepanzert hat. Vorsichtshalber, denn er führt eine brennende Lunte gefährlich nah an das Zündloch heran. Sein Pfeilgeschütz hat er auf ein Burgtor gerichtet. Bereit zum Feuern! – Wumms!

Musikakzent

Erzähler

Dieses unwirklich anmutende Bild mit der bauchigen Pfeil-Schleuder-Vase ist freilich kein Comic, sondern eine der ältesten bekannten Darstellungen einer Feuerwaffe. Seit dem frühen 14. Jahrhundert waren solche Geschütze in den Arsenalen europäischer Herrscher und Potentaten zu finden. Kanonen, die bald nicht nur Pfeile, sondern auch Stein- und Eisen-Kugeln verschießen konnten.

Erzählerin

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