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Schlafen - Wer bin ich in meinen Träumen?

Schlafen - Wer bin ich in meinen Träumen?

Published 10 months ago
Description

Schlaf fasziniert die Menschen seit jeher: Wie nah ist man im Schlaf dem Tod? Was oder wer ist man überhaupt im Schlaf? Philosophie, Literatur, Medizin oder Naturwissenschaften geben Antworten darauf. Die sind über die Jahrtausende hinweg allerdings sehr verschieden. Von Susi Weichselbaumer (BR 2024)

Credits
Autorin dieser Folge: Susi Weichselbaumer
Regie: Susi Weichselbaumer
Es sprachen: Irina Wanka, Burchard, Dabinnus, Silke von Walkhoff, Friedrich Schloffer
Redaktion: Yvonne Maier

Im Interview:
Victor Spoormaker, Max-Planck-Institut für Psychiatrie, München
Holger Brohm, Institut für Kulturwissenschaft, Humboldt-Universität Berlin 

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Das vollständige Manuskript gibt es HIER.

Lesen Sie einen Ausschnitt aus dem Manuskript:

ZITATOR/ ZITATORIN

„Guten Abend, gut Nacht“ gesummt

ATMO Flirrend Feenwald 

1 ZU (13 M - Kind) 

Ich träume am liebsten von Feen, die zaubern lernen in der Zauberschule.

MUSIK Fairies 

ZITATOR/ ZITATORIN

Gute Nacht! // Schlaf schön!

2 ZU (9 W - Kind) 

Beim Schlafen ist der Kopf klar und man hat keinen Sorgen und man träumt was Schönes.

MUSIK Doomed / ATMO Wind / Käuzchen / Schurkenlache

ZITATOR/ ZITATORIN

Bis morgen! // Bis in der Früh! 

3 ZU (3 Q - Kind) 

Wenn ich aufgewacht bin, da habe ich so eine Angst gehabt. 

LANGES ENDE 

4 ZU (2 W- Kind) 

Ich bin nicht so ganz bei mir, glaube ich, und als ich dann aufgewacht bin, war ich erstmal so: Wow!

MUSIK

ERZÄHLERIN

Wer bin ich, wenn ich schlafe? Das ist eine uralte Frage. Die Menschen wahrscheinlich immer gestellt haben und stellen werden. 

ERZÄHLER

Vielleicht ist man der oder das, was man träumt? 

ERZÄHLERIN

Zugleich aber immer noch das eigene ich: Mein reales Ich. 

ERZÄHLER

Und ist der Traum ein extra Raum? In dem eine Geschichte abläuft. Und man ist bei dieser Geschichte – ja – dann wer? 

ERZÄHLERIN

Die Autorin – weil: Man träumt sich das schließlich zusammen. 

ERZÄHLER

Oder es träumt einem! Und in dem Traum, der - bei einem! - abläuft, reagiert man auf das, was passiert. Irgendwie. 

MUSIK ENDE

ERZÄHLERIN

Mein Schlaf und ich – die Beziehung ist kompliziert.

ERZÄHLER

Oder ganz einfach.

5 ZU Brohm 12:20

Einerseits scheint nichts so natürlich, wie zu schlafen. Wir müssen schlafen, wir können uns dem nicht entziehen. 

ERZÄHLER

Sagt Holger Brohm. Er ist Kulturwissenschaftler an der Humboldt Universität zu Berlin.  

6 ZU Brohm 12:20

Zum anderen können wir manchmal nicht schlafen. Wir sind schlaflos. Wir fühlen uns morgens müde, weil wir das Gefühl haben, nicht ausgeschlafen zu sein. Also ergibt sich um den Schlaf herum eine riesige, große Problematik.

ERZÄHLERIN

Das sehen Menschen seit jeher so. Lange weiß man nicht: Was ist Schlaf überhaupt und was genau soll d

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