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Westliche Forschende und indigene Völker - Wie sie gemeinsam Wissen schaffen
Description
Westlich geprägte Naturwissenschaftler erforschen die Welt nach allgemein anerkannten Regeln. Indigene Völker besitzen generationenaltes, traditionelles Wissen über ihre Umwelt, doch das funktioniert völlig anders als in "der Wissenschaft". Wie kann eine Zusammenarbeit gelingen, damit beide Seiten profitieren? Von Dagmar Röhrlich (BR 2024)
Credits
Autorin dieser Folge: Dagmar Röhrlich
Regie: Ron Schickler
Es sprachen: Katja Amberger, Peter Veit
Technik: Laura Picerno, Regina Staerke
Redaktion: Yvonne Maier
Im Interview:
Dr. Helmut Groschwitz, Bayerische Akademie der Wissenschaften, Institut für Volkskunde;
Tyler Jessen, Wildtierökologe von der Universität Victoria in British Columbia;
Prof. Tero Mustonen, Ökologe, Gründer der Snowchange Cooperative;
Dr. Henry Huntington, Direktor für die Arktis bei Ocean Conservancy;
Ray Pierotti, Biologie-Professor an der Universität von Kansas
Linktipps:
Spannende Berichte über aktuelle Forschung und Kontroversen aus allen relevanten Bereichen wie Medizin, Klima, Astronomie, Technik und Gesellschaft gibt es bei IQ - Wissenschaft und Forschung:
BAYERN 2 | IQ - WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG
Und noch eine besondere Empfehlung der Redaktion:
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Wie gewinne ich die Kraft der Zuversicht? Warum ist es gesund, dankbar zu sein? Der neue Psychologie Podcast von SWR2 Wissen und Bayern 2 radioWissen gibt Euch Antworten. Wissenschaftlich fundiert und lebensnah nimmt Euch „Wie wir ticken“ mit in die Welt der Psychologie. Konstruktiv und auf den Punkt. Immer mittwochs, exklusiv in der ARD Audiothek.
ZUM PODCAST
Wir freuen uns über Feedback und Anregungen zur Sendung per Mail an radiowissen@br.de.
RadioWissen finden Sie auch in der ARD Audiothek:
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Das vollständige Manuskript gibt es HIER.
Lesen Sie einen Ausschnitt aus dem Manuskript:
Atmo laufendes Wasser
Sprecherin
Mehr als 600 Jahre. So alt ist die Tradition der Wässerwiesen in Oberfranken: Damals erdachten die Bauern ein System aus Schöpfrädern, ausgeklügelten Grabensystemen und Wehren, um mit zwei großen Nachteilen ihrer Region fertigzuwerden:
ZSP 01 Helmut Groschwitz [14:57 – 15:46 ]
„Es ist eine Region, die relativ niederschlagsarm ist und hat gleichzeitig sandige, wasserdurchlässige Böden, also eigentlich ganz schlechte Voraussetzungen für eine Wiesenwirtschaft.“
Sprecherin
Die Bauern entwickelten und pflegten ihr ausgeklügeltes System, das Wasser aus Flüssen wie der Regnitz, Pegnitz oder Wiesent abzweigt.
ZSP 01a Helmut Groschwitz [14:57 – 15:46 ]
„Wenn der Boden zu trocken wird, zapft man quasi die Flüsse an, die dort durchlaufen, und überflutet die Wiesen ganz gezielt für ein paar Stunden. Durch die Gräben kann das Wasser wieder abfließen. Und in trockenen Jahren, sagen wir mal, so fünf- bis sechsmal muss dort gewässert werden. Und auf die Weise gibt es einen deutlich höheren Ertrag.“
MUSIK Aukai: "Colorado" (aukaimusic/ak-04) 01:12min
Sprecherin
Die alte Tradition wurde aus wirt