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Urzeitkrebse - Überlebenskünstler mit Fangemeinde

Urzeitkrebse - Überlebenskünstler mit Fangemeinde

Published 8 months, 4 weeks ago
Description

Urzeitkrebse gab es schon auf der Welt, als Dinosaurier über unsere Erde stapften. Anders als die Urzeitechsen sind die Krebse aber nicht ausgestorben. Von Maike Brzoska (BR 2024)

Credits
Autorin dieser Folge: Maike Brzoska
Regie: Christiane Klenz
Es sprachen: Xenia Tiling, Christopher Mann
Technik: Andreas Lucke
Redaktion: Bernhard Kastner

Im Interview:
Hannes Petrischak, Geschäftsführer Heinz-Sielmann-Stiftung; 
Ralph Schill, Zoologe und Professor am Institut für Biomaterialien und biomolekulare Systeme an der Universität Stuttgart; 
Roland Eichhorn, Leiter des Geologischen Dienstes in Bayern

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Wir freuen uns über Feedback und Anregungen zur Sendung per Mail an radiowissen@br.de.

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Das vollständige Manuskript gibt es HIER.

Lesen Sie einen Ausschnitt aus dem Manuskript:

SPRECHERIN

Mit dem Auto unterwegs in der Döberitzer Heide, einem Naturschutzgebiet im Havelland westlich von Berlin. 

O-TON (Petrischak)

Jetzt kann ich hier das Tor aufschließen. Wir sind jetzt also am Zaun um die Kernzone und ich hoffe, dass wir an den Stellen, wo ich es vermute, noch Reste von Wasser finden. Und wenn wir Glück haben, sehen wir die. 

SPRECHERIN

Hannes Petrischak ist Leiter des Geschäftsbereichs Naturschutz der Heinz-Sielmann-Stiftung, die dieses Gebiet unterhält. Er öffnet ein großes, mit Elektrozäunen gesichertes Gatter und weiter geht’s in die sogenannte Kernzone. 

ATMO Autofahrt

MUSIK 2  Chris Gilcher / Michi Koerner: Vibration Sphere 0‘35

SPRECHERIN

Früher war das Gelände militärisches Sperrgebiet, deshalb ist die Kernzone auch nicht öffentlich zugänglich – Reste von Munition könnten im Boden lagern. Heute ist die Kernzone das Zuhause vieler seltener Tiere. Wisente und Przewalski-Pferde leben hier, genau wie der Wiedehopf, ein Vogel mit lustig abstehenden Federn am Kopf. Aber Petrischak ist auf der Suche nach einem anderen Tier – eins, das viele Fans hat und Forschenden immer noch Rätsel aufgibt. 

ATMO Autotür

SPRECHERIN

Eine große Pfütze am Wegesrand, mit schlammigem hellbraunem Wasser – ein gutes Zeichen.  

04 O-TON (Petrischak)

Also wenn das Wasser sehr trüb ist, ist das eigentlich immer ein gutes Zeichen, weil die viel wühlen im Wasser, die wühlen am Grund den Schlamm auf und dann werden die Pfützen trüb.

ATMO Wasserplätschern

SPRECHERIN

Mit einem kleinen Kescher fischt Petrischak vorsichtig durchs Wasser – mit Erfolg. Im Netz windet sich ein sogenannter Urzeitkrebs. Zwei Arten dieser besonderen Krebsart kommen in der Döberitzer Heide vor.

06 O-TON (Petrisc

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