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Raus aus der Grübelfalle - Wenn Gedanken sich im Kreis drehen
Description
Was könnte nicht alles passieren! Warum habe ich immer Pech? Wenn sich Gedanken nur noch im Kreis drehen, lässt sich keine Lösung, kein Ausweg mehr finden. Grübeleien blockieren das Handeln. Von Justina Schreiber
Credits
Autorin dieser Folge: Justina Schreiber
Regie: Frank Halbach
Es sprach: Hemma Michel
Technik: Andreas Lucke
Redaktion: Susanne Poelchau
Im Interview:
Prof. Dr. Thomas Ehring, Psychologe, Psychotherapeut + Lehrstuhlinhaber Klinische Psychologie und Psychotherapie der LMU München
Annelie Ritschel, Psychologin + Körperpsychotherapeutin
Und noch eine besondere Empfehlung der Redaktion:
Wie wir ticken - Euer Psychologie Podcast
Wie gewinne ich die Kraft der Zuversicht? Warum ist es gesund, dankbar zu sein? Der neue Psychologie Podcast von SWR2 Wissen und Bayern 2 Radiowissen gibt Euch Antworten. Wissenschaftlich fundiert und lebensnach nimmt Euch "Wie wir ticken" mit in die Welt der Psychologie. Konstruktiv und auf den Punkt. Immer mittwochs, exklusiv in der ARD Audiothek und freitags überall, wo ihr sonst eure Podcasts hört.
ZUM PODCAST
Literatur:
Tobias Teismann, Thomas Ehring: Pathologisches Grübeln, Hogrefe 2018
Wir freuen uns über Feedback und Anregungen zur Sendung per Mail an radiowissen@br.de.
Radiowissen finden Sie auch in der ARD Audiothek:
ARD Audiothek | Radiowissen
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Das vollständige Manuskript gibt es HIER.
Lesen Sie einen Ausschnitt aus dem Manuskript:
SPRECHERIN:
Was lässt sich gegen Hass und Hetze unternehmen? Was brauche ich wirklich, um zufrieden zu sein? Wie geht man mit Konflikten in der Familie, in der Arbeit oder in der Politik um? Es gibt so viele Themen und Probleme, über die der Mensch nachdenken kann. Dass wir fähig sind, uns mit allem Möglichen und Unmöglichen gedanklich reflektierend auseinanderzusetzen, ist eigentlich eine tolle Sache, sagt die Psychologin Annelie Ritschel (kurzes I). Letztlich hängt sogar unser Überleben davon ab.
MUSIK ENDE
O-TON 01: (Annelie Ritschel)
„Wir sind ja nicht im luftleeren Raum. Das heißt, die Welt produziert Probleme. Menschen produzieren Probleme, sie produzieren Konflikte, sie produzieren Themen, wo man sich wieder neu anpassen muss. Gesellschaften produzieren Sachen, wo man sich neu anpassen muss, haben wir gerade ganz viele davon. Nicht nur in der Arbeitswelt, sondern auch in der Sicherheitsarchitektur, wie man so schön sagt heutzutage, und so weiter und so fort. Also das heißt, das Leben ist ja immer etwas Lebendiges. Es ist immer in Bewegung, es verändert sich. Und dann habe ich natürlich immer das Problem, ich muss mich da anpassen. Dann kann ich auch mal nachts aufwachen und mir darüber Gedanken machen eine Weile.“
SPRECHERIN:
MUSIK 1 „Golden arrow“ ZEIT: 00:50
Doch: denkst du noch nach oder grübelst du schon? Der Übergang ist nämlich fließend. Was war vor dem Urknall? Was, wenn es wirklich Außerirdische gibt? Sich einer interessanten Fragestellung zuzuwenden, kann richtig Spaß machen. Ganz anders, wenn man eher sorgenvolle, ängstliche Gedanken wälzt: wie soll es auf Erden bloß weitergehen? Warum kommt immer alles zusammen? Sind die Aufgaben überhaupt noch zu bewältigen? Diese Art von Nachdenken wird gemeinhin als Grübeln bezeichnet, erklärt der Psychologie-Professor Doktor Tho